HalleRodung im Storck-Wald: Wo wird der Ersatz gepflanzt?

Für den Bereich, der von den Klimaaktivisten besetzt ist, wird es keinen Ersatz geben

Rolf Uhlemeier

- © Ulrich Fälker
© Ulrich Fälker

Halle/Werther. Man muss unterscheiden zwischen den Flächen, die für die Storck-Erweiterung benötigt werden und den Flächen für die Umlegung des Laibaches", erklärte Kreissprecher Jan Focken am Mittwoch. „Für den Bereich, der derzeit von den Klima-Aktivisten besetzt worden ist, wird es keine Ausgleichsflächen geben. „Das ist jetzt Wald und wird künftig Wald mit Bach sein. Dafür werden die Bäume gefällt."

Grundsätzlich anders sieht es für die Flächen aus, die Storck für die Erweiterungspläne benötigt. „Der Ausgleich in einem Umfang von acht Hektar wird in Werther erfolgen", erklärte Jan Focken weiter. Nach seinen Angaben befindet sich die größte Fläche mit rund sechs Hektar im Bereich der dortigen Warmenau und wird derzeit als Ackerland genutzt.

Zudem gibt es noch zwei kleinere Flächen, die laut Focken aber noch nicht identifiziert sind, weil ein Flächentausch angestrebt wird. Darüber hinaus wird eine kleine Fläche unweit des Firmensitze auf der anderen Seite des Laibaches aufgeforstet.

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