VersmoldReinert: "The Family Butchers" unterstützt Tierhaltung in offenen Ställen

Der Fleischwarenkonzern, zu dem Reinert gehört, will sich in Sachen Tierwohl weiter profilieren.

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Offene Stallhaltung - © HK
Offene Stallhaltung © HK

Versmold (HK/maut). Tierwohl, Nachhaltigkeit, Regionalität – diese Themen spielen für „The Family Butchers" künftig eine zentrale Rolle, um im umkämpften Wurstmarkt eine zukunftsfähige Nische zu finden. So setzt das Unternehmen mit der Marke „Reinert Herzenssache" wie berichtet auf Fleisch von Tieren aus 100 Prozent antibiotikafreier Aufzucht.

Nun plant das Unternehmen Anfang 2021 eine Kooperation mit Landwirten aus der Region, die eine tierwohlgerechtere Offenstall-Haltung umsetzen. Der Stall ist an mindestens einer Seite komplett offen, oder es gibt einen Auslaufbereich nach draußen. Die Tiere können sich nach Belieben hin und her bewegen, sie haben mehr Platz.

Hans-Ewald Reinert - © Markus Hauschild
Hans-Ewald Reinert (© Markus Hauschild)

Um die Bewegung weiter voranzutreiben, ist TFB jetzt dem gemeinnützigen „Verein zur Förderung der Offenhall-Haltung von Schweinen e.V." beigetreten. „Aus unserer Sicht ist die Offenstall-Haltung ein erster guter Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Nutztieraufzucht in Deutschland", so TFB-Inhaber Hans-Ewald Reinert. „Sie bietet den Landwirten die Möglichkeit, das Tierwohl zu verbessern und trotzdem wirtschaftlich rentabel zu bleiben." Der Verein begrüßt den Neuzugang: „Mit TFB haben wir einen starken Befürworter aus der Branche an unserer Seite", so Vorstand Bert Mutsaers.

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