Erheblicher Schaden nach Brand in der Gaststätte Sedan

Gäste des Stadthotels hatten am Montagmorgen Rauch bemerkt. Menschen sind nicht in Gefahr und der Brand ist gelöscht

Andreas Eickhoff

Feuerwehreinsatz in Werther: Rund 70 Einsatzkräfte aus Werther und Halle waren am Sedan, um den Brand im Dachgeschoss zu löschen. - © Andreas Eickhoff
Feuerwehreinsatz in Werther: Rund 70 Einsatzkräfte aus Werther und Halle waren am Sedan, um den Brand im Dachgeschoss zu löschen. (© Andreas Eickhoff)

Werther. Aus bislang noch unbekannter Ursache hat es am Montagmorgen im Dachstuhl der Gaststätte Sedan in Werther gebrannt. Das Feuer ging von einem Büro aus.

Nachdem Sedan-Inhaber Abram Adrian dieFeuerwehr um 8.25 Uhr gerufen hatte, eilten rund 70 Helferinnen und Helfer zur Alten Bielefelder Straße 24, um den Brand zu löschen.

Starke Rauchentwicklung

„Als wir hiereintrafen, war eine starke Rauchentwicklung zu sehen. Der Gaststättenbetreiber empfing uns mit der beruhigenden Nachricht,dass keine Personen mehr im Gebäude sind", beschreibt Werthers Feuerwehrchef Dirk Hollmann die Ausgangssituation.

Zunächst war parallel die Drehleiter aus Halle mit ausgerückt, später wurde der komplette Löschzug nachbestellt und unterstützte so die drei heimischen Löschzüge.

Der Brand war schnell unter Kontrolle, doch die aufwendigen Nachlöscharbeiten machten Unterstützung notwendig. Zunächst hatten sich sechs Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten ausgerüstet, vier von ihnen bekämpften aufgeteilt in zwei Trupps im Dachgeschoss die Flammen. Die Tür des Arbeitszimmer zum Flur hatte der Brand bis zum Eintreffen der ersten Feuerwehrleute bereits zerstört, die Rauchmelder hatten Alarm geschlagen.

Umfangreiche Sanierung nötig

Der Büroraum liegt am nördlichen Giebel des Gebäudes zur Innenstadt hin, die Etage muss nun aufgrund der erheblichen Schäden durch den Brandrauch umfangreich saniert werden, so Hollmann in einer ersten Einschätzungüber die Schadenshöhe.

Nicht nur das Hotelwird momentan umfangreich renoviert und erweitert, auch der Busbahnhof. Daher mussten sich die Feuerwehrleute mit relativ wenig Platz zufrieden geben und improvisieren, Nachteile auf die Arbeit derFeuerwehrleute hatte das aber nicht.

Nach den Löscharbeiten wurden der Brandrauch noch mit Hilfe von zwei Hochleistungslüftern aus den Räuen gewirbelt, um die Kohlenmonoxidkonzentration zu verringern.

Erst gegen 11 Uhr konnten die letzten Kräfte wieder einrücken. Am Nachmittag nahmen dann die Brandsachbearbeiter der Kreispolizeibehörde Gütersloh ihre Ermittlungen zur Brandursache und zur Schadenshöhe auf.

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