Corona-Impfstoff aus Halle: Baxter startet schon bald die Produktion

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Halle-Künsebeck (HK/upo/mw). Die Haller Niederlassung des US-Pharmakonzerns Baxter Oncology wird bald mit der Produktion des von der Mainzer Firma Biontech und dem US-Konzern Pfizer entwickelten Corona-Impfstoffs starten. "Der Plan ist, dass wir Ende Februar/Anfang März mit der Produktion von BioNTech-Impfstoff beginnen", sagte Personalchef Jürgen Fleischer am Mittwoch, 13. Januar, der Nachrichtenagentur Reuters.

Er wollte keine Zahlen nennen. Es soll sich aber um einen Auftrag in dreistelliger Millionenhöhe an Impfdosen handeln, der innerhalb von 18 Monaten abgearbeitet werden soll. Am Anfang dürfte die Produktion aber zunächst auf niedrigem Niveau anlaufen.

Dem Haller Kreisblatt gegenüber wurde bestätigt, dass die Vorbereitungen derzeit laufen. Der zunächst angepeilte Produktionsstart im Dezember habe jedoch nicht eingehalten werden können.

Ein weiterer Impfstoff könnte in Halle produziert werden

Aktuell wird in Künsebeck noch kein Impfstoff produziert. Über die genauen Abläufe der Produktion oder zu der für Künsebeck eingeplanten Impfstoffmenge wurde noch keine Aussage gemacht.

Nicht nur der Impfstoff von Biontech und Pfizer soll in Halle produziert werden: Die Baxter-Zentrale in Chicago hat bereits angekündigt, dass sie in Halle außerdem den von Novavax-Impfstoff produzieren will. Dieser ist aber noch nicht zugelassen.

Eigentlich ist das Unternehmen auf die Herstellung von Medikamenten gegen Krebs spezialisiert.

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