A 33-Lückenschluss zwingt Nico zum Umzug

Uwe Pollmeier

Blitzer Nico: Er muss am Wochendende weichen. - © Uwe Pollmeier
Blitzer Nico: Er muss am Wochendende weichen. (© Uwe Pollmeier)

Halle. Die Lastwagenfahrer werden am kommenden Wochenende wohl die einzigen Verkehrsteilnehmer sein, die sich gut gelaunt durch die Haller Innenstadt bewegen. Schließlich erhalten sie die einmalige Chance, mit ihrem Fahrzeug mal wieder entlang der Langen Straße und somit mitten durch die Stadt zu fahren. Das sonst übliche Durchfahrverbot wird am späten Samstagvormittag aufgehoben und tritt erst mit der Eröffnung des des letzten A 33-Teilstücks am Montag gegen 12 Uhr wieder in Kraft.

„Wir werden dann die A 33 bereits ab der Abfahrt Künsebeck sperren. Zudem wird die Theenhausener Straße bis zur Speckmann-Kreuzung gesperrt", sagt Sven Johanning, Sprecher von Straßen.NRW. Der gesamte Verkehr wird somit noch einmal für zwei Tage durch die Innenstadt fließen, was selbst Nostalgiker wenig begeistern dürfte. Ab Montag dürfte sich die Lage auf den Straßen dann aber dauerhaft entspannen.

Einschränkungen wird es jedoch auch weiterhin noch auf dem Teilstück der A 33 auf Höhe der jetzigen Übergangsstrecke zwischen der Ausfahrt an der Alleestraße und der Rückführung auf die Westumgehung geben. „Wir müssen hier noch die Betonleitwand zwischen den Fahrbahnen und die Lärmschutzwand errichten", sagt Johanning. Daher werde der Autobahnverkehr an dieser Stelle in beiden Fahrtrichtungen wohl bis ins Frühjahr 2020 nur einspurig entlanglaufen.

Mit dem Lückenschluss und dem zurückgehenden Verkehr auf der Westumgehung erhält auch Blitzer Nico, der pro Tag rund 130 Temposünder erwischt, einen neuen Platz. „Nach der Freigabe der A 33 hat er keinen festen Standort, sondern wird bedarfsgerecht dort eingesetzt werden, wo dies aus Gründen der Verkehrssicherheit erforderlich ist", teilt die Kreisverwaltung Gütersloh mit. Eine potenzielle Stelle wäre der Ortseingang in Werther an der Borgholzhausener Straße, wo Nico schon einmal gestanden hat. Nico bleibt aber auf jeden Fall im Einsatz, denn nach einer Miet-Testphase ist der Kreis inzwischen Eigentümer des Geräts.

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