Einfamilienhaus in Flammen: Bewohner retten sich ins Freie

Am Montagabend brennt es am Wilmskamp. Aus einem Carport und einem Schuppen des Einfamilenhauses lodert das Feuer. Die Bewohner können sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Andreas Eickhoff

Brand am Wilmskamp: Rauch liegt über dem Einfamilienhaus. - © Andreas Eickhoff
Brand am Wilmskamp: Rauch liegt über dem Einfamilienhaus. (© Andreas Eickhoff)

Borgholzhausen. Als die Feuerwehr Borgholzhausen am Montagabend in Barnhausen eintrifft, schlagen die Flammen meterhoch aus dem Anbau. Die Brandursache ist noch nicht gefunden.

Ebenso kann die Polizei noch keine Angaben zur Schadenshöhe machen. Immerhin konnten die vier Bewohner des Einfamilienhauses an der Straße Wilmskamp in Barnhausen sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen, weil Rauchmelder sie rechtzeitig gewarnt hatten. Die Arbeit der Brandermittler gestaltet sich nicht einfach und war gegen Nachmittag noch nicht beendet.

Wenn auch die genaue Schadenshöhe nicht feststeht, so ist doch von einer erheblichen Summe auszugehen. Die Fassade des Wohnhauses wurde von den Flammen erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Der Carport samt Unterstand für Brennholz, in dem sich das Feuer augenscheinlich entwickelt hatte, ist bei dem Brand vollkommen zerstört worden.

Löscharbeiten: Die Feuerwehr war kurz nach der Alarmierung um 22.27 Uhr vor Ort. - © Andreas Eickhoff
Löscharbeiten: Die Feuerwehr war kurz nach der Alarmierung um 22.27 Uhr vor Ort. (© Andreas Eickhoff)

Um 22.20 Uhr wurden die Freiwillige Feuerwehr Borgholzhausen alarmiert, die mit den beiden Löschzügen Stadt und Bahnhof anrückte. Einsatzleiter Jens Eickmeyer berichtet von dramatischen Momenten: „Als die ersten Kameraden hier eintrafen, stand der Anbau in Vollbrand. Die Flammen schlugen meterhoch in den Himmel", schildert er die Ausgangssituation.

Die vier Bewohner hatten bei Eintreffen der Feuerwehrleute das Haus bereits verlassen: Einer von ihnen versuchte mit einem Gartenschlauch und dem Mut der Verzweiflung die Flammen ein wenig einzudämmen.

Blaulicht: Einsatzkräfte rückten aus, um das Feuer zu löschen. - © Andreas Eickhoff
Blaulicht: Einsatzkräfte rückten aus, um das Feuer zu löschen. (© Andreas Eickhoff)

Die Feuerwehrleute rückten dem Brand dann aber mit deutlich mehr Wasser zu Leibe und konnten rasch Erfolge erzielen. Sie zapften nicht nur den unmittelbar vor dem Haus vorhandenen Hydranten an sondern auch einen weiteren in etwa 300 Meter Entfernung. Etwa ein Dutzend Feuerwehrleute rüstete sich mit Atemschutzgeräten aus, um sich vordem giftigen Brandrauch zu schützen.
So konnte der Brand in dem Carport recht schnell gelöscht werden. Der Schaden an der Fassade des Hauses, vor allem am Wärmedämmverbundsystem, konnte so begrenzt werden. Dennoch war die Feuer mehr als viereinhalb Stunden mit den Lösch- und Aufräumarbeiten beschäftigt. Die letzten Kräfte konnten erst gegen 3 Uhr morgens wieder einrücken.

Brandschaden: Die Fassade des Gebäudes wurde zerstört. - © Andreas Eickhoff
Brandschaden: Die Fassade des Gebäudes wurde zerstört. (© Andreas Eickhoff)

Die Pressesprecherin der Polizei, Katharina Felsch, teilte am Dienstagmorgen mit, die Brandursachenermittler der Kreispolizeibehörde Gütersloh hätten die Ermittlungen der Brandursache sowie zur Schadenhöhe aufgenommen, nähere Angaben könne man derzeit aber noch nicht machen.

Zerstörte Fassade: Die Brandursache steht laut Polizei noch nicht fest. - © Andreas Eickhoff

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