SteinhagenDrei Hunde sterben in brennendem Wohnhaus in Brockhagen

Nachbarn, die die Tiere retten wollten, wurden verletzt. Das Haus in der Kantstraße ist bis auf Weiteres nicht bewohnbar.

Andreas Eickhoff

Das Wohnhaus in der Kantstraße in Brockhagen. - © Andreas Eickhoff
Das Wohnhaus in der Kantstraße in Brockhagen. © Andreas Eickhoff

+++UPDATE+++ Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hat es ein Feuer und die damit verbundene starke Rauchentwicklung in dem Hausflur gegeben. Die 30-jährige Bewohnerin, welche noch versucht hat die Hunde zu retten, wurde schwer verletzt mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren. Ein 69-jähriger Nachbar wurde leicht verletzt.

Steinhagen-Brockhagen. Alle drei Löschzüge der Feuerwehr sind am Freitag um 17.35 Uhr zu einem Wohnhausbrand in Brockhagen gerufen worden. Für drei in dem Gebäude befindliche Hunde kam jede Hilfe zu spät, eine Anwohnerin verletzte sich bei dem Versuch, weitere Tiere aus dem Haus zu retten. Sie und weiter Person wurden vor Ort notärztlich versorgt und dann ins Krankenhaus gebracht.

Alle drei Löschzüge waren vor Ort. - © Andreas Eickhoff
Alle drei Löschzüge waren vor Ort. (© Andreas Eickhoff)

Als die ersten Feuerwehrleute an der Kantstraße eintrafen, schlugen bereits die Flammen aus der Haustür. Vier Feuerwehrleute rüsteten sich nach Angaben von Feuerwehrchef Lutz Mescher mit Atemschutzgeräten aus und löschten die Flammen. Das Haus ist dennoch augenscheinlich bis auf weiteres nicht mehr bewohnbar. Nachrückende Kräfte positionierten sich auf der Gütersloher Straße.

Unter Atemschutz stürmten die Feuerwehrleute in das Haus. - © Andreas Eickhoff
Unter Atemschutz stürmten die Feuerwehrleute in das Haus. (© Andreas Eickhoff)

Vor Ort eingesetzt wurden aufgrund der Corona-Pandemie nur die Kräfte, die unbedingt benötigt wurden. Alle anderen blieben in der Nähe ihrer Fahrzeuge. Eine Wasserleitung zu einem Hydranten wurde gelegt, um eine ausreichende Löschwasserversorgung sicherzustellen. Der Brand konnte zwar relativ schnell gelöscht werden, allerdings hatte er offensichtlich zuvor schon längere Zeit und sehr intensiv im Treppenhaus gewütet. Hier war fast alles durch das Feuer zerstört worden, das Obergeschoss wurde durch Rauch in Mitleidenschaft gezogen. Nach den ersten Löschmaßnahmen mussten die Feuerwehrleute umfangreiche Nachlösch- und Aufräumarbeiten durchführen.

Warum es in dem Haus gebrannt hat, stand bis Redaktionsschluss nicht fest.

Ebenfalls am Freitagabend musste die Feuerwehr zur Autobahn eilen. Dort wurden die Einsatzkräfte benötigt, um einen Notarzteinsatz auf der Schnellstraße abzusichern.

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