Kracher zum Landesliga-Auftakt: TG Hörste empfängt TV Verl

Johnny Dähne,Dennis Bleck

Klare Sache: Das letzte Aufeinandertreffen gewannen Silvan Tarner (am Ball) und die TG Hörste deutlich mit 33:24. - © Andre Schneider
Klare Sache: Das letzte Aufeinandertreffen gewannen Silvan Tarner (am Ball) und die TG Hörste deutlich mit 33:24. (© Andre Schneider)

TG Hörste - TV Verl 

„Natürlich ist das ein tolles Spiel zum Saisonauftakt", sagt TG-Trainer Christian Blankert: „Beide Vereine wollen in dieser Spielzeit erfolgreich sein und das sicher auch direkt beweisen." Schon im Vorjahr spielten Hörste und Verl lange um den Titel mit. Der Gastgeber aus dem Altkreis und letztjährige Tabellenzweite hat in diesem Kalenderjahr noch kein einziges Meisterschaftsspiel verloren. Der Kreisrivale ging nur zweimal als Unterlegener vom Feld. Die letzte Liga-Pleite kassierten die »Rothosen« pikanterweise beim heutigen Gegner: Ende November verlor das Blankert-Team mit 21:23 in Verl.

Auch deshalb stuft Hörstes Coach den Gegner aus Gütersloh als gefährlich ein. „Außerdem sind sie ein richtiges Team, das mit Wiese, Eilasmöller und Vogler zudem auf hervorragende Einzelspieler zurückgreifen kann." Für Gästetrainer Thomas Fröbel steht indes fest, „dass wir Hörste um ein paar Prozent auf unser Niveau herunterbrechen müssen. Was sie an Wurfgewalt aus dem Rückraum haben, besitzen wir nicht", sagt er.

Einer der Hörster Kanoniere aus der Fernwurfzone wird allerdings fehlen: Arne Grabowski, der beim Vorbereitungsturnier in Isselhorst einen hervorragenden Eindruck hinterließ, verpasst den Saisonauftakt wegen eines privaten Termins. Anwurf: Freitag 20.15 Uhr.

Spvg. Hesselteich – SV Vorwärts Gronau

Müssen improvisieren: Dennis Laumann und die Spvg. Hesselteich. Foto: Johnny Dähne - © Johnny Dähne
Müssen improvisieren: Dennis Laumann und die Spvg. Hesselteich. Foto: Johnny Dähne (© Johnny Dähne)

Dennis Laumann ist zwiegespalten. Einerseits freut sich der Hesselteicher Trainer, dass es nach langer Handballpause endlich wieder um Punkte geht. Anderseits kommt ihm der Saisonstart ungelegen. Denn weil in Jan Wagemann, Yannik Mithöfer und Julius Uhlmann drei Rückraumspieler zum Auftakt heute Abend fehlen, ist »Apu« zum Improvisieren gezwungen. „Spieler aus der Reserve werden aushelfen", sagt Laumann, der zudem selbst das Rot-schwarze Trikot überstreifen will. Weil in Gronau ohne Haftmittel gespielt wird, fordert Laumann von seinen Akteuren: „Ruhig mit beiden Händen in den Topf zu greifen", um diesen Vorteil auszunutzen. Anwurf: Freitag, 19.30 Uhr.

TV Werther – SC Münster

Werthers Coach Carsten Gahlmann wird heute auch einer von sicherlich einigen hundert Zuschauern des Topspiels Hörste gegen Verl sein. Der neue Trainer am Wertherberg will sich weiter an die Liga gewöhnen. „Für mich beginnt jetzt die Reisezeit", sagt Gahlmann mit Blick auf die kommenden Wochen. Gerade gegen Münster erwartet den TVW eine Wundertüte, weil „man nie weiß, wen die Studententruppe gerade dabei hat". Unabhängig davon wird Werther mit seinen vielen eher kleinen, wendigen Spielern auf eine 3-2-1-Abwehr setzen, die Gahlmann als „gut eingespielt" bezeichnet. Anwurf: Sonntag, 18 Uhr.

SF Loxten II – SuS Neuenkirchen

Vor dem Duell der Aufsteiger surfte Loxtens Trainer Christian Bauer relativ ratlos durchs Internet. „Vergangene Saison wusste ich alles über die Gegner, doch über Neuenkirchen weiß ich so gut wie nichts. Im Netz gibt es keine Anhaltspunkte", erklärte Bauer, dem die deutliche 30:40-Niederlage gegen Spvg. Steinhagen gut in den Kram passte. „Wenn wir wieder gewonnen hätten, wäre es schwierig geworden, das Team von seinem hohen Ross runterzuholen. So hatten wir für die Woche gute Ansatzpunkte – insbesondere in der Rückwärtsbewegung", erläuterte Bauer. Anwurf: Samstag, 15:45 Uhr.

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