Unfall auf der A33: Sattelzug landet nahe Steinhagen in Graben

Lob von der Autobahnpolizei: Ein Unfallzeuge fungiert als erster Retter und Dolmetscher an der Unfallstelle.

Jens Reichenbach

Der Lkw wurde bei dem Unfall auf der Autobahn 33 schwer beschädigt. Der Fahrer wurde verletzt. - © Polizei
Der Lkw wurde bei dem Unfall auf der Autobahn 33 schwer beschädigt. Der Fahrer wurde verletzt. (© Polizei)
Der Sattelzug aus Litauen pflügte durch den aufgetürmten Schnee und wurde dann in der Böschung jäh gestoppt. - © Polizei
Der Sattelzug aus Litauen pflügte durch den aufgetürmten Schnee und wurde dann in der Böschung jäh gestoppt. (© Polizei)

Steinhagen/Bielefeld. Aus bislang ungeklärter Ursache ist am Mittwochmorgen, 17. Februar, ein großer Lastwagen zwischen Steinhagen und Bielefeld-Zentrum von der Autobahn 33 abgekommen und im Graben gelandet. Laut Autobahnpolizei kam es zu einem Stau, der Fahrer wurde bei dem Alleinunfall verletzt.

Der Unfall ereignete sich gegen 7.50 Uhr auf der A 33 in Richtung Paderborn. Der 72-jährige Litauer am Steuer des Sattelzuges verlor kurz vor der Anschlussstelle Bielefeld-Zentrum die Kontrolle über sein Fahrzeug samt Auflieger. Er kam nach rechts von der Fahrbahn ab, schleuderte durch den tiefen Schnee am Fahrbahnrand, in eine aufsteigende Böschung und wurde dort jäh gestoppt. Das Führerhaus wurde dabei herumgerissen und der 72-Jährige am Steuer erlitt leichte Verletzungen.

Zwei Kilometer Stau und 30.000 Euro Schaden

Aus ungeklärter Ursache verließ der Sattelzug die Fahrbahn nach rechts und landete in der Böschung. - © Polizei
Aus ungeklärter Ursache verließ der Sattelzug die Fahrbahn nach rechts und landete in der Böschung. (© Polizei)

Die Polizei lobt einen nachfolgenden Lkw-Fahrer (38), der umgehend anhielt, Erste Hilfe leistete und den alarmierten Rettungskräften mit seinen russischen Sprachkenntnissen als Dolmetscher zur Verfügung stand. „Dank seiner Hilfe konnte der Gesundheitszustand des 72-Jährigen schnell geklärt werden", heißt es von der Autobahnpolizei. Zur weiteren Behandlung wurde der Mann in ein Krankenhaus gebracht.

Die Polizei musste für Unfallaufnahme und Bergung des Sattelzugs die rechte Fahrspur sperren. Es bildete sich an diesem Morgen einen Rückstau von rund zwei Kilometern. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 30.000 Euro. Der Lkw samt Auflieger musste abgeschleppt werden.

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