Die Firma Weber aus Werther baut außergewöhnliche Verpackungsmaschinen

Einweihungsfeier bei Weber Maschinenbau: 2018 gab’s den ersten Spatenstich. Seit einigen Monaten wird fleißig produziert. Am Samstag öffnete das Unternehmen seine Pforten. Hunderte Wertheraner kamen zum Staunen

Alexander Heim

Vollautomatisiert in Scheiben geschnitten: Nicht zufällig ist es Salami, die der Slicer hier bei einer der stündlichen Vorführungen erst richtig portioniert, um sie dann in die Verpackungen zu füllen. Die Besucher in den Produktionshallen waren fasziniert. - © Alexander Heim
Vollautomatisiert in Scheiben geschnitten: Nicht zufällig ist es Salami, die der Slicer hier bei einer der stündlichen Vorführungen erst richtig portioniert, um sie dann in die Verpackungen zu füllen. Die Besucher in den Produktionshallen waren fasziniert. (© Alexander Heim)

Werther. Hell ist es in den großen Produktionshallen. Und: weitläufig. Transparenz ist eines der Grundprinzipien, das bei Weber Maschinenbau gilt. Im Produktionsbereich ebenso wie in den Büroräumen. „Die sind gerade erst fertig geworden", verrät Marketing-Leiterin Julia Runzheimer. Und auch die Besucher stellen beim Gang durchs Treppenhaus fest: „Das riecht noch nach frischer Farbe."

Dabei wird seit Anfang Juli bereits tatkräftig gearbeitet und produziert im Verpackungszentrum. „Im Portfolio von Weber fehlten die Verpackungsmaschinen", erläutert Julia Runzheimer.

Der Wunsch der Mitarbeiter aus Breidenbach in der Nähe von Marburg: die kompletten Aufschnittsortimente selbst fertigen können. Und so nahm es kein Wunder, dass man sich alsbald in Deutschlands »Speckgürtel« umschaute und mit der Firma Schröder in Werther den richtigen Partner fand. 2017 wurde Schröder dann von Weber Maschinenbau übernommen.

„Wir wachsen stetig"

Tobias Weber - © Alexander Heim
Tobias Weber (© Alexander Heim)

„Jede Abteilung stellt sich heute vor", erklärt Julia Runzheimer. Zwölf Stationen sind es insgesamt, an denen die Besucher Wissenswertes über die Arbeitsschritte erfahren können. „Wir wollen uns als moderner, junger Arbeitgeber präsentieren." Schließlich gilt für Weber: „Wir wachsen stetig".

Besonderer Hingucker in der Produktionshalle ist dabei der große »Slicer«. Stündlich werden hier Vorführungen angeboten, erklären Produktions-Manager Stefan Runkel und Anwendungstechniker Thomas Gärber, wie das Gerät funktioniert. Die vier, jeweils 1,20 Meter langen Salamis haben gegen die Messer keine Chance. Und finden sich – der Roboterarm macht’s möglich- umgehend in den Verpackungen wieder. Zur Eröffnungsfeier ist natürlich auch Geschäftsführer Tobias Weber an den Teuto gekommen. „Mein Vater hat das Unternehmen 1981 gegründet", verrät der Diplom-Ingenieur für Maschinenbau. „Im Anfang hatte er sechs Mitarbeiter." Nun sind es alleine in Werther 60, insgesamt sogar 1.450.

Transparenz als oberstes Prinzip: Auch die Bürobereiche sind großzügig und -flächig gestaltet. - © Alexander Heim Beeindruckender Standort: Rund 6.000 Quadratmeter wurden von Weber Maschinenbau an der Rodderheide überbaut. - © Alexander Heim

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