Nach Brand in der Sauna: Schaden im Carpesol sechsstellig

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Nach dem Brand - © Rita Sprick, HK
Nach dem Brand (© Rita Sprick, HK)

Bad Rothenfelde (HK/sim). Die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache im Carpesol in Bad Rothenfelde dauern an. Zur Zeit werden Zeugen befragt, vor allem Saunagäste, die am Abend des Gründonnerstag vor Ort waren, bestätigt eine Sprecherin der Polizei Osnabrück dem Haller Kreisblatt. Bis die Ursache für den Brand im Saunabereich in der Therme gefunden sei, könne es noch einige Tage dauern. Von mutwilliger Brandstiftung gehe man aber nicht aus.

Die Brandursache ist jedoch für die Haftungsfrage von Bedeutung. Die Gemeinde Bad Rothenfelde als Eigentümerin der Therme sei gebäudeversichert, der Betreiber habe eine Betriebsausfallversicherung, berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ). Nach Polizeiangaben dürfte der Schaden im Hohen sechsstelligen Bereich liegen. Nachdem in dieser Woche die Sachverständigen die ausgebrannten Räumlichkeiten begutachtet haben, könne man in einigen Bereichen schon mit Aufräumarbeiten beginnen und undichte Stellen gegen Regen abdichten. Dann solle ein Teil der Fläche in den Rohbauzustand versetzt werden, um danach die Rückseite der Etage für die Sanierung einzurüsten, so die NOZ.

Das Feuer war am Donnerstag um 21.30 Uhr in der sogenannten Sparrensauna ausgebrochen und wurde von einem Angestellten als erstem bemerkt. 19 Menschen mussten über eine Drehleiter von der Feuerwehr gerettet werden. Der Badebetrieb, das Spa und die Gastronomie sind bereits seit dem Wochenende wieder für den normalen Betrieb geöffnet.

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