SteinhagenGasnebel an der Langen Straße ruft Feuerwehr auf den Plan

Frank Jasper

Die Feuerwehr vor Ort an der Langen Straße. - © Feuerwehr Steinhagen
Die Feuerwehr vor Ort an der Langen Straße. © Feuerwehr Steinhagen

Steinhagen. Wegen eines gemeldeten Gasaustritts rückte der Löschzug Steinhagen der Freiwilligen Feuerwehr am Sonntagmorgen gleich mit mehreren Fahrzeugen zu einem blechverarbeitenden Betrieb an der Langen Straße aus. "Eine dichte, weiße Gaswolke, die offensichtlich aus einem großen Tank auf dem Firmengelände ausströmte, hatte für Unruhe bei den Anwohnern gesorgt, so dass diese den Notruf wählten", berichtet Feuerwehrsprecher Andreas Kramme nach dem Einsatz.

Vor Ort habe sich herausgestellt, dass es sich bei dem freigesetzten Stoff um Stickstoff handelte, der aus dem Sicherheitsventil eines etwa fünf Meter hohen Tanks austrat. Laut Andreas Kramme habe es sich nicht um einen Störfall gehandelt, sondern um einen normalen Prozess, der eintritt, wenn längere Zeit kein Gas aus dem Tank gelassen wurde. Dies sei der Fall gewesen, wie ein hinzugerufener Techniker von Westfalen-Gas bestätigt habe.

Straße kurzfristig gesperrt

Aus einem Tank war Stickstoff entwichen. - © Feuerwehr Steinhagen
Aus einem Tank war Stickstoff entwichen. (© Feuerwehr Steinhagen)

Nach Niederschlagen des Gasnebels mittels Wassersprühstrahl konnte ein Trupp unter Atemschutz ein weiteres Ausströmen durch Schließen eines Absperrventils unterbinden. Da der Tank in unmittelbarer Nähe zur Langen Straße stand, wurde diese für die Dauer der Einsatzmaßnahmen kurzfristig gesperrt.

Die Feuerwehr war mit 24 Einsatzkräften vor Ort. Die Einsatzleitung lag in den Händen von Ulrich Laupichler. Personen kamen nicht zu Schaden.

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