Insolvente Firma Gronemeyer & Banck wickelt letzten Auftrag ab

Mit einem auf 35 Mitarbeiter geschrumpften Stamm ist das im Insolvenzverfahren steckende Unternehmen für die Kraftwerke Mainz tätig.

Frank Jasper

Firmensitz: Mehrere Makler zeigen bereits Interesse am Gronemeyer & Banck-Grundstück an der Waldbadstraße. - © Frank Jasper
Firmensitz: Mehrere Makler zeigen bereits Interesse am Gronemeyer & Banck-Grundstück an der Waldbadstraße. (© Frank Jasper)

Steinhagen. Rückläufige Aufträge und ein harter Konkurrenzkampf innerhalb der Branche haben den Steinhagener Behälter- und Tankproduzenten Gronemeyer & Banck in die Insolvenz getrieben. Das Insolvenzverfahren wurde Anfang des Jahres eröffnet. Insolvenzverwalter Hans-Peter Burghardt teilte jetzt auf HK-Nachfrage mit, dass von den einst 100 Mitarbeitern noch etwa 35 beschäftigt sind. Davon zehn vor Ort am Stammsitz an der Waldbadstraße und 25 als Monteure. „Bis Jahresmitte wird noch ein Großauftrag in zweistelliger Millionenhöhe für die Kraftwerke Mainz abgewickelt", berichtet Hans-Peter Burghardt weiter.

Im weiteren Verlauf des Insolvenzverfahrens soll die Immobilie an der Waldbadstraße verwertet werden. Mehrere Makler hätten bereits ihr Interesse daran bekundet, möglicherweise nimmt diese Aufgabe der Insolvenzverwalter aber auch selbst in die Hand. Mit insgesamt 45.000 Quadratmetern handele es sich um eine „gigantisch große Fläche", so Hans-Peter Burghardt, die durch ihre Nähe zur im vergangenen Jahr eröffneten Autobahn deutlich an Attraktivität gewonnen habe.

Die Gronemeyer & Banck GmbH & Co. KG konstruierte Stahl- und andere Behälter. Das Unternehmen existiert seit 1881. Das Spektrum umfasste unter anderem verschiedene Druckbehälter und Silos, die zur Lagerung von Öl, Abwasser oder auch Lebensmitteln verwendet werden. Die Behälter wurden individuell nach Kundenwunsch gefertigt.

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