HalleBahn erkennt den Schaden am Schnatweg

Uwe Pollmeier

Problempunkt: Der Bahnübergang am Schnatweg muss erneut repariert werden. Zum zweiten Mal innerhalb von 24 Monaten haben sich die Bodenplatten gelockert. - © Uwe Pollmeier
Problempunkt: Der Bahnübergang am Schnatweg muss erneut repariert werden. Zum zweiten Mal innerhalb von 24 Monaten haben sich die Bodenplatten gelockert. © Uwe Pollmeier

Halle-Künsebeck. Die erneute Sanierung des Bahnübergangs am Schnatweg ist wohl unausweichlich. „Vertreter der Deutschen Bahn haben sich am vergangenen Donnerstag persönlich ein erstes Bild über den Schaden am Bahnübergang gemacht", teilt nun eine Bahnsprecherin mit.

Wie bereits berichtet, hatten Anwohner sich erneut über die Lärmbelästigungen beklagt, die insbesondere durch den Lkw-Verkehr entstehen. Dreieinhalb Jahre nach dem Bau und zwei Jahre nach der ersten Instandsetzung haben sich die Bodenplatten, die zwischen der Straße und der Schiene verlaufen, wieder gelockert. Fährt man nun darüber, gibt es laute Geräusche. Dass nun abermals eine Reparatur ansteht, begründet die Bahnsprecherin mit der gestiegenen Belastung.

„Der Bahnübergang ist auf Grundlage der Belastungsanforderungen saniert worden. Aufgrund eines Fahrverbotes für Lkw im Stadtgebiet und die temporär dort endende Autobahn hat sich die Belastung für den Belag deutlich erhöht", sagt die Sprecherin. Dies habe neue Schäden verursacht. Man werde nun im nächsten Schritt den Zustand des Bahnübergangs untersuchen, Planungen für eine Sanierung anstoßen, den Schadensumfang beziffern und den Zeitraum der Instandsetzung festlegen.