Schach: In diesen Klassen kämpfen die fünf Altkreis-Teams um Punkte

Ekkehard Hufendiek

Neuer Kapitän: Jan Haskenhoff führt die Mannschaft des SK Werther in der NRW-Klasse am Spitzenbrett an. Seine Deutsche-Wert-Zahl beträgt 2218. Er ist damit der derzeit beste Spieler im Schachbezirk Teutoburger-Wald-West. - © Ekkehard Hufendiek
Neuer Kapitän: Jan Haskenhoff führt die Mannschaft des SK Werther in der NRW-Klasse am Spitzenbrett an. Seine Deutsche-Wert-Zahl beträgt 2218. Er ist damit der derzeit beste Spieler im Schachbezirk Teutoburger-Wald-West. (© Ekkehard Hufendiek)

NRW-Klasse

Der SK Werther profitierte in der vergangenen Saison von einem recht ungewöhnlichen Vorgang: Nur durch die Einführung einer vierten NRW-Klasse reichte der fünfte Platz in der Regionalliga zum Aufstieg. Jetzt startet das Altkreisteam mit illustren Gegnern wie der SG Bochum II, dem SK Münster II oder dem SC Hansa Dortmund II ins Rennen um die Meisterschaft. Kein Wunder also, dass der neue Mannschaftsführer und Spitzenspieler des SK Werther, Jan Haskenhoff, derzeit nur den Klassenerhalt als Ziel ins Auge fasst: „Die Gegner sind eine Herausforderung, aber wir können auf jeden Fall mithalten", sagt er. Zum Auftakt empfangen die Wertheraner die SG Bünde. In der Vorsaison verloren die Skler mit 3:5. Diesmal erwartet Haskenhoff einen spannenderen Kampf, muss allerdings in Mario Ortpaul einen wichtigen Stammspieler ersetzen.

Das Gesicht des SK Werther hat sich indes kaum verändert. Kein Spieler hat das Team verlassen, kein Spieler ist neu hinzugestoßen. Nur intern haben einige Spieler die Plätze gewechselt: Neuer Spitzenspieler ist Jan Haskenhoff, der durch sein furiosen Auftritt beim Schloss Open im vergangenen Frühjahr zum stärkster Spieler im Bezirk Teutoburger-Wald-West avancierte. Durch Markus Henkemeiers Rückzug ans achte Brett rücken zudem drei Spieler jeweils ein Brett auf.

Aufstellung: 1. Jan Haskenhoff, 2. Jonas Freiberger, 3. Marko Suchland, 4. Karl Ulrich Goecke, 5. Mario Ortpaul, 6. Ekkehard Hufendiek, 7. Marius Neumann, 8. Markus Henkemeier.

Verbandsliga

Der SK Werther II steigt mit einer unveränderten Mannschaft am kommenden Sonntag in die Meisterschaft ein. Das Team trifft zuhause auf die SF Brakel-Bad Driburg. Wie in den vergangenen zwei Spielzeiten geht es auch diesmal wieder nur um den Klassenerhalt. Drei Siege aus neun Spielen könnten dafür ausreichend sein.

Aufstellung: 1. Rüdiger Kraetzer, 2. Malte Prochnow, 3. Michael Henkemeier, 4. Mesud Mujanovic, 5. Ralf Diele, 6. Reinhard Milsmann, 7. Reinhard Geisler, 8. Manfred Daub.

Die Spvg. Versmold muss beim SK Minden antreten. Nach dem Aufstieg dürfte es in der kommenden Saison für die Versmolder nur um den Klassenerhalt gehen. Versmolds Ilya Burov, der in der Vorsaison aus gesundheitlichen Gründen nur in den Heimspielen am Brett saß, könnte bei häufigeren Einsätzen den Ausschlag für einen erfolgreichen Saisonverlauf geben. Er zählt immerhin zu den stärksten Spielern im Altkreis und ist bei der Spvg. Versmold hinter Istvan Gazda der zweitstärkste Mann.

Aufstellung: 1. Istvan Gazda, 2. Andreas Schacht, 3. Temuujin Tumurbaatar, 4. Ilya Burov, 5. Axel Gehring, 6. Patrick Schacht, 7. Marcel Schacht, 8. Alfred Lendzian.

Verbandsklasse

Die Saison in der Verbandsklasse beginnt am 15. September. Der SV Künsebeck hat sich rechtzeitig verstärkt: In Bernd Schürmann und Martin Jagotka stoßen die ehemalige Nummer eins und die Nummer fünf der Spvg. Steinhagen zum Team. Während in der Vorsaison der Abstieg nur durch die Einführung der vierten NRW-Klasse vermieden wurde, erscheint jetzt der Klassenerhalt für die Künsebecker durchaus realistisch zu sein.

Aufstellung: 1. Frank Wittenbrock, 2. Bernd Schürmann, 3. Martin Jagotka, 4. Michael Schmitz, 5. Markus Voß, 6. Holger Laube, 7. Bernd Fischer, 8. André Stieghorst.

Der SK Halle kämpft kurz vor Saisonstart mit dem traurigen Verlust von Karl-Friedrich Wolff, dessen Tod vor wenigen Wochen dem Team einen Schock versetzte (das HK berichtete). „Es ist nicht einfach ihn zu ersetzen", sagte Markus Schirmbeck. Karl-Friedrich Wolff und Frank Bergmann seien in der jüngsten Vergangenheit ohne Zweifel die Aktivposten im Verein gewesen. Von denen ist in Bergmann jetzt nur noch einer da. Wolffs Platz als Mannschaftsführer hatte zunächst kommissarisch Markus Schirmbeck und schließlich Ruslan Sivirincuk eingenommen. Markus Schirmbeck indes glaubt, dass trotz des Verlustes seines Vereinskameraden der SK Halle oben mitspielen könne. „Wir wollen so gut spielen, wie es geht", sagt er.

Aufstellung: 1. Reiner Laube, 2. Karl-Heinz Krautkrämer, 3. Stefan Guhe, 4. Markus Schirmbeck, 5. Ruslan Sivirincuk, 6. Markus Wiegand, 7. Martin Schulte, 8. Karl-Ernst Kiel.

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