BielefeldJugendamt nimmt Tochter zu Unrecht weg: Bielefelder verklagt die Stadt

Nach dem traumatischen Erlebnis eskaliert die Lage, dann kommt eine plötzliche Wende. Jetzt will der Mann Schadenersatz - und hat schon eine Summe im Kopf.

Jens Reichenbach

18 Monate lang waren Vater und Tochter getrennt. Dabei findet ein Obergericht keine Anzeichen für eine Kindesgefährdung. Nun will der Vater Schadenersatz. - © CC0 Pixabay
18 Monate lang waren Vater und Tochter getrennt. Dabei findet ein Obergericht keine Anzeichen für eine Kindesgefährdung. Nun will der Vater Schadenersatz. © CC0 Pixabay

Bielefeld. Wenn das Jugendamt den Eltern das eigene Kind wegnimmt, dann ist das für alle Angehörigen ein traumatisches Erlebnis. Eine „Inobhutnahme" geschieht, um eine ernste Gefahr vom Kind abzuwenden. Ein Bielefelder Vater hat das erlebt, obwohl seine Tochter akut nicht als gefährdet eingeschätzt wurde. In zweiter Instanz nahm das Oberlandesgericht in Hamm die Entscheidung des Familienrichters in Bielefeld deshalb wieder zurück. Nun will der Nigerianer Niki Abbe (35) Schadenersatz von den Verantwortlichen: mindestens 50.000 Euro.

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