RegionSüdafrika-Variante: Labor weist mutiertes Virus im Kreis Gütersloh nach

veröffentlicht

- © CC0 Pixabay
(© CC0 Pixabay)

Kreis Gütersloh. Bei einer Familie aus dem Kreis Gütersloh ist die aus Südafrika stammende mutierte Variante B.1.351 des Coronavirus nachgewiesen worden. Das hat das Labor Krone mitgeteilt. Es handelt sich bei den infizierten Personen nicht um Reiserückkehrer, teilt die Kreisverwaltung mit.

Die Infektionsquelle liegt im privaten Kontakt. Die Familie hat sich aufgrund familiärer Kontakte zu Reiserückkehrern aus Südafrika infiziert. Die betroffenen Personen befinden sich in Isolation, bisher sind keine weiteren Fälle bekannt. Sämtliche Kontaktpersonen wurden getestet und die Abteilung Gesundheit steht in Kontakt mit ihnen, informiert die Kreisverwaltung.

Am 18. Dezember berichtete die südafrikanische Regierung über die Entstehung und rasche Zunahme der neuen Virusvariante. Sie wurde erstmals in einer Probe von August 2020 am Ostkap in Südafrika nachgewiesen.

Das Labor Krone hat die Bearbeitung der Probe für den Kreis Gütersloh übernommen. Deren Labordiagnostik soll laut Prof. Dr. Carsten Tiemann eine möglichst effiziente und schnelle Analyse erlauben, um bei Verdacht zum Beispiel die Varianten der britischen oder südafrikanischen Mutationen nachweisen zu können. Das Verfahren wurde in Kooperation mit dem Virologischen Institut der Universitätsklinik Köln evaluiert. Die aktuellen Proben wurden sowohl im Labor Krone als auch in der Virologie in Köln untersucht und bestätigt.

Kommentare

Um Ihren Kommentar abzusenden, melden Sie sich bitte an.
Sollten Sie noch keinen Zugang besitzen, können Sie sich hier registrieren.

Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion an.