VersmoldWerbung für Versmold: Imagefilm zeigt Highlights der Stadt

Stadtmarketing: Die Stadt stellt in ihrem neuen Imagefilm die schönen Seiten Versmolds vor und setzt dabei vor allem auf neue Perspektiven aus der Luft

Silke Derkum-Homburg

Präsentieren den neuen Imagefilm: Bürgermeister Michael Meyer-Hermann und Martina Janßen vom Stadtmarketing wollen den Trailer nutzen, um mehr Besucher nach Versmold zu locken. - © Silke Derkum-Homburg
Präsentieren den neuen Imagefilm: Bürgermeister Michael Meyer-Hermann und Martina Janßen vom Stadtmarketing wollen den Trailer nutzen, um mehr Besucher nach Versmold zu locken. © Silke Derkum-Homburg

Versmold. Manchmal hilft es, wenn man etwas aus der Außenperspektive betrachtet, um es richtig zu schätzen. Insofern sei allen, die ihren Wohnort Versmold nicht in die Top Ten der zehn sympathischsten Kleinstädte Deutschlands eingeordnet hätten, dringend der neue Imagefilm der Stadt empfohlen.

Dort erstrahlen in einer Minute und 40 Sekunden die Highlights der Stadt und lassen Versmold in bestem Licht glänzen. Und das liegt nicht nur an dem leuchtenden Sonnenschein und wolkenlosem Himmel, die den heißen Drehtag Anfang August geprägt haben.

Der Film ist zwar schon seit einigen Wochen auf der Homepage der Stadt zu sehen, doch gestern stellten Bürgermeister Michael Meyer-Hermann und die Stadtmarketingbeauftragte Martina Janßen den Trailer offiziell vor.

Zwingend gesetzt als Motive sind natürlich die Petrikirche und der Bockhorster Dorfkern. Beides durch Drohnenaufnahmen aus der Luft mal etwas anders in Szene gesetzt. Der Freizeitaspekt wird durch den Stadtpark mit Barfußpfad und Wassertretstelle sowie die Peckeloher Seenplatte und den Golfclub abgedeckt. Als roter Faden führen etwa 25 Mitglieder des Versmolder Radwanderclubs durch den Film, die so auch gleichzeitig das Radwegenetz bewerben.

Daneben wird natürlich auch der Industrie- und Gewerbestandort Versmold ins Bild gehoben. Mit Luftaufnahmen des Industriegeländes und – beinahe idyllisch – mit dem Fachwerkkotten auf dem Wiltmann-Gelände, auf dem dann ein Nagel-Lkw durchs Bild rollt.

Imagefilm ist als Nebenprodukt entstanden

Während die Abfolge der Aufnahmen am Drehtag durch einen Drehplan vorher feststand, wurde der Lkw ganz spontan aufgenommen. „Das haben wir vorher nicht geplant, denn wir wussten, dass man sich nur irgendwo hinstellen und warten muss – irgendwann kommt dann ein Nagel-Fahrzeug", sagt Martina Janßen, die die Dreharbeiten begleitet hat. Und genau so war es dann auch. 20 Minuten stand der Kameramann an der Wiltmann-Einfahrt, bis der erste Kühltransport durchs Bild fuhr. Und damit war das noch eine der kürzeren Aufnahmen.

Auf dem Golfplatz musste das Team fast eine Stunde drehen. Als Schauspieler hatte sich hier Lothar Hogreve, der Vorsitzende der Bürgerstiftung, zur Verfügung gestellt, der geduldig in der brütenden Hitze immer wieder den Schläger schwang, bis alle Perspektiven im Kasten waren.

Michael Meyer-Hermann ist stolz auf den Film. „Wir erheben natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit, aber man bekommt auf jeden Fall einen Eindruck", sagt er. Finanziert wurden die Dreharbeiten übrigens von der Reinhard-Mohn-Stiftung, die die Bilder hauptsächlich für den Imagefilm »Qualität im Ganztag« verwenden wollte. Der städtische Imagefilm ist dabei eher als Nebenprodukt entstanden. Für die Stadt fielen dabei nur noch die Kosten für die Bildrechte und den Schnitt an.

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