Endlich fertig: St. Georg strahlt wieder

Andre Schneider

Endlich fertig: Darüber freuen sich Eva Volkert (von links), Christian Große-Butenuth, Oliver Stümann, Thomas Kuhn, Hermann Speckmann, Elke Schierenbeck-Herbold, Fritz Schebaum, Gerhard Zimmermann, Stefan Terbrack und Dr. André Heinrich. FotoS: Andre Schneider - © Andre Schneider, HK
Endlich fertig: Darüber freuen sich Eva Volkert (von links), Christian Große-Butenuth, Oliver Stümann, Thomas Kuhn, Hermann Speckmann, Elke Schierenbeck-Herbold, Fritz Schebaum, Gerhard Zimmermann, Stefan Terbrack und Dr. André Heinrich. FotoS: Andre Schneider (© Andre Schneider, HK)
Aufgewertet: Der Taufstein auf neuem Untergrund. - © Andre Schneider, HK
Aufgewertet: Der Taufstein auf neuem Untergrund. (© Andre Schneider, HK)

Steinhagen-Brockhagen. „Dieser Raum hat etwas, das sich schwer in Worte fassen lässt", schwärmt Pfarrer Dr. André Heinrich vom frisch sanierten Gotteshaus. Die Kirche sei zu einem wahren Schmuckstück im Herzen der kleinen Kirchengemeinde geworden.

„Sie wirkt jetzt viel heller und einladender", fügte Heinrich am Mittwochabend in einer kleinen Feierstunde hinzu. Der Geistliche präsentierte dabei nicht ganz ohne Stolz die Neuerungen, die in der achtmonatigen Bauphase entstanden sind. Die Zeit des Improvisierens hat sich für die Brockhagener Gemeinde gelohnt.

Was genau hat sich verändert?

Beleuchtung

„Wir können jetzt bis zu 16 Lichtsettings einprogrammieren", erklärt der Pfarrer. Bisher hat die Gemeinde zwölf kreative Lichtstimmungen eingestellt. Dabei kombinierten die Architekten antike Elemente, wie die goldenen Kronleuchter im Mittelgang mit moderner LED-Technik. Von ganz hell bis hin zu dezenter Beleuchtung für Abendgottesdienste sind viele Varianten möglich. Die Lichtanlage ist ein wesentliches Element der neuen Kirche.

Technisch und optisch aufgewertet: Der Seiteneingang mit neuer Windfangtür. - © Andre Schneider, HK
Technisch und optisch aufgewertet: Der Seiteneingang mit neuer Windfangtür. (© Andre Schneider, HK)

Bestuhlung

Einige Bankreihen sind verschwunden und durch Stühle ersetzt. „Das verhilft uns zu mehr Flexibilität", erklärt der Geistliche. Die übrigen Bänke wurden saniert und aufgearbeitet.

Raumkonzept

Im vorderen Bereich der Kirche, unter der Empore, ist nun ausreichend Platz für Veranstaltungen oder zusätzlichen Raum im Gemeindeleben. Insbesondere an Tagen, an denen viele Gruppen gleichzeitig die Räumlichkeiten der Gemeinde nutzen, wird es in den bestehenden Gebäuden eng – da ist neuer Platz in der Kirche willkommen.

Durch das neue Stuhlkonzept entsteht gleichzeitig ein breiterer Mittelgang, der die Kreuzanordnung der Kirche besser zur Geltung kommen lässt.

Außerdem verleihen die neuen Windfangtüren aus Glas dem Gotteshaus einen neuen Look. Auf den Schwingelementen können die Besucher Bibelstellen aus dem Matthäusevangelium bewundern, teils ganz deutlich, auf einer anderen Tür nur angedeutet.

Heizung

„Vor ein paar Tagen bin ich in die Kirche gekommen und es war warm." Ein Gefühl, dass Pfarrer Heinrich bisher nicht kannte. Durch die neuen Heizungsschächte und das geänderte Heizkonzept wird die Temperatur in der Kirche konstant bei acht Grad gehalten. „Dadurch ist der Temperaturunterschied nicht mehr so groß", so Heinrich. Gut für das Raumklima.

Holz und Kunstarbeiten

Diese profitieren von konstanteren Temperaturen besonders. Zuletzt hatte Schimmel dem Altar, der Kanzel und den Bänken stark zugesetzt. „Jetzt kann man das Abendmahlsbild auf dem Altar wieder sehr gut erkennen", freut sich der Pfarrer.

Orgel

Dem Großinstrument tun wärmere Temperaturen ebenso gut, denn die Orgel musste komplettsaniert werden. „Einige Teile müssen aber noch feinabgestimmt werden", sagte Kirchenmusiker Thomas Kuhn, der die Orgel am Mittwoch zum ersten Mal spielte.

Sakristei

Der hintere Teil der Kirche hat nun eine deutliche Aufwertung erfahren. Vom zweckmäßigen Raum wandelte sich das kleine Zimmer hinter dem Altar zu einem schmucken, lichtdurchfluteten Rückzugsort. Die neu gestaltete Kirche bietet natürlich noch viele andere sehenswerte kleine Details.

Einen ersten Blick können Neugierige beim Abschlusskonzert des Sternchenmarkes mit den Brockhagener Chören am Sonntag werfen. Los geht es um 20 Uhr.

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