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Homann schließt Werk in Dissen

Unternehmen geht nach Sachsen

Heiko Kaiser

Das Aus für den Standort Dissen: Homann geht nach Sachsen. - © Foto: Andreas Großpietsch
Das Aus für den Standort Dissen: Homann geht nach Sachsen. (© Foto: Andreas Großpietsch)

Dissen. Homann schließt bis 2020 die Werke in Dissen und Bad Essen-Lintorf. Davon hat die Unternehmensleitung soeben die Belegschaft im Rahmen einer Betriebsversammlung in Kenntnis gesetzt.

In einer Pressemitteilung erklärte das Unternehmen, man werde die Produktionsstandorte Dissen, Lintorf, Bottrop und Floh-Seligenthal bis 2020 an einem neuen Standort zusammenführen. Bei diesem Standort handelt es sich das sächsische Leppersdorf, wo die Müller-Unternehmensgruppe ihr Hauptwerk hat.

Als Grund für die Betriebsschließung nennt Müller eine Krise des Unternehmens, die durch scharfen Wettbewerb auf dem Feinkost-Markt und mangelnde Entwicklungs- und Synergie-Potenziale an den vier genannten Produktionsstandorten entstanden seien.

Betroffen von der Schließung sind insgesamt etwa 1000 Arbeitsplätze in der Region. Laut Unternehmensleitung soll allen Beschäftigten ein Angebot zum Wechsel an den neuen Produktionsstandort gemacht werden. Doch der liegt knapp 500 Kilometer von Dissen entfernt.

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