MetallindustrieUnternehmerverband: "Tarifpolitik kann die Inflation nicht ausgleichen"

Zum zweiten Mal verhandeln die Tarifpartner in Metall- und Elektroindustrie am Freitag. Acht Prozent mehr Lohn fordert die Gewerkschaft – und erntet Widerspruch.

Mareike Köstermeyer

Ernst Wolf (v. l.), Burkhard Marcinkowski, Dieter Kühnel und Reinhard Tweer setzen auf zügige und konstruktive Tarifverhandlungen. - © Mareike Köstermeyer
Ernst Wolf (v. l.), Burkhard Marcinkowski, Dieter Kühnel und Reinhard Tweer setzen auf zügige und konstruktive Tarifverhandlungen. © Mareike Köstermeyer

Bielefeld/Gütersloh. Es sind herausfordernde Zeiten, in denen die Tarifrunde 2022 der Metall- und Elektroindustrie stattfindet. Acht Prozent mehr Lohn fordern die Gewerkschafter, während die Unsicherheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung in den Unternehmen aktuell größer denn je ist. Das Ergebnis der Gespräche hat Folgen für rund 3,9 Millionen Beschäftigte auf der einen und knapp 26.000 Unternehmen auf der anderen Seite, die im Gesamtverband der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektroindustrie in Deutschland sind. Letzterer warnt: Für einen Großteil der Mitglieder würde die geforderte Lohnerhöhung den Ausstieg aus dem Flächentarifvertrag bedeuten.

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