Corona-PandemieVerband: Weihnachtsmärkte waren «finanzielles Desaster»

verffentlicht

Weihnachtsmarkt in Frankfurt - © Foto: Julia Cebella/dpa/Symbolbild
Die Corona-Maßnahmen haben sich dem Schaustellerbund zufolge auf die Weihnachtsmarkt-Umsätze ausgewirkt. © Foto: Julia Cebella/dpa/Symbolbild

Berlin - Zum Abschluss der diesjährigen Weihnachtsmarkt-Saison hat der Schaustellerverband ein schlechtes Fazit gezogen.

«Die Weihnachtsmärkte waren ein finanzielles Desaster. Die Einschränkungen waren einfach zu stark», sagte der Präsident des Schaustellerbundes, Albert Ritter, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Schon die 2G-Regelung habe die Umsätze auf ein Drittel des Normalniveaus fallen lassen, 2G plus jedoch sei einer Absage gleichgekommen. «Dann waren es nur noch 5 bis 10 Prozent des üblichen Umsatzes».

Von der Bundesregierung fordert Ritter weitere Hilfen für die Branche. «Es muss einen Schadensausgleich geben, die Überbrückungshilfen müssen über den März hinaus verlängert und die Kredittilgung bis zwölf Monate nach Pandemieende ausgesetzt werden», sagte Ritter.

Den von den coronabedingten Einschränkungen besonders betroffenen Schaustellern hatten Finanz- und Wirtschaftsministerium Anfang Dezember zusätzliche staatliche Hilfen versprochen. Dazu zählt etwa ein verbesserter Eigenkapitalzuschuss. Außerdem wurde die bis Jahresende befristete Überbrückungshilfe als zentrales Kriseninstrument des Bundes bis Ende März 2022 verlängert.

Kommentare

Um Ihren Kommentar abzusenden, melden Sie sich bitte an.
Sollten Sie noch keinen Zugang besitzen, können Sie sich hier registrieren.

Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen fr die Kommentarfunktion an.