Immobilien14.000 Wohnungen in Berlin verkauft

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Mietwohnungen - © Foto: Wolfgang Kumm/dpa/Symbolbild
In Berlin werden weitere Mietwohnungen verkauft. © Foto: Wolfgang Kumm/dpa/Symbolbild

Berlin - Auf dem Berliner Wohnungsmarkt gibt es eine weitere Großtransaktion. Die Heimstaden-Gruppe übernimmt 14.000 Wohnungen vom Immobilienunternehmen Akelius, wie beide Seiten am Sonntagabend mitteilten.

Weitere 3600 Wohnungen kauft Heimstaden Akelius in Hamburg ab. Heimstaden steigt damit zu den größeren privaten Vermietern in der Hauptstadt auf. Bislang besaß das Unternehmen gut 5000 Wohnungen in Berlin. Die konkrete Übernahme der Wohnungen sei Ende dieses Jahres geplant, dabei fließe die volle Grunderwerbsteuer. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt.

Links zum Thema
Pressemitteilung Akelius
Pressemitteilung Heimstaden
Pressemitteilung Heimstaden (deutsch)

Umkämpfter Wohnungsmarkt

Der angespannte Berliner Wohnungsmarkt ist umkämpft. Erst Mitte September hatte das Land Berlin angekündigt, den Konzernen Vonovia und Deutsche Wohnen 14.750 Wohnungen für knapp 2,5 Milliarden Euro abzukaufen. Vonovia will die Deutsche Wohnen als größten privaten Vermieter in der Hauptstadt übernehmen. Eine Mehrheit der Berlinerinnen und Berliner sprach sich am Sonntag in einem Volksentscheid dafür aus, Unternehmen mit mehr als 3000 Wohnungen gegen Entschädigung zu enteignen.

Heimstaden ist vor allem in Schweden, Dänemark und den Niederlanden aktiv. In Deutschland besitzt das Unternehmen 7300 Wohnungen. «Der hohen Verantwortung, die dieser Wachstumsschritt mit sich bringt, sind wir uns bewusst», sagte Deutschland-Chefin Caroline Oelmann. Sie kündigte einen «mieterfreundlichen» Bau neuer Wohnungen auf den Akelius-Flächen an.

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