Eon-Chef fordert «fairen und gerechten Ausstieg aus der Kernenergie»

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Karlsruhe - Eon-Vorstandschef Johannes Teyssen hat die Verfassungsklagen der großen Energiekonzerne gegen den deutschen Atomausstieg gegen Kritik verteidigt. Er sei im Interesse von Tausenden von Kleinanlegern vor Gericht, die gespart haben in Eon-Aktien, sagte Teyssen vor Beginn der Verhandlung am Bundesverfassungsgericht. Mit einer Änderung des Atomgesetzes hatte die Bundesregierung 2011 nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima den Atomausstieg beschleunigt. 2022 muss der letzte Meiler vom Netz. Eon, RWE und Vattenfall sehen das als Enteignung.

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