Unruhen in Kolumbien: Ausgangssperre für Hauptstadt Bogotá

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Bogotá - Infolge der gewaltsamen Eskalation von Massenprotesten gegen die Regierung Kolumbiens ist in der Hauptstadt Bogotá eine nächtliche Ausgangssperre angekündigt worden. Rund 200 000 Menschen waren am Donnerstag in zahlreichen Städten des südamerikanischen Landes gegen die Regierung des konservativen Präsidenten Iván Duque auf die Straße gegangen. Die Proteste richten sich unter anderem gegen geplante Arbeitsmarkt- und Rentenreformen sowie die zunehmende Gewalt gegen Aktivisten mit sozialen Anliegen. Im Westen des Landes wurden drei Menschen bei Zusammenstößen getötet.

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