Politverdruss wirft Schatten auf Neuwahl in Spanien

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Madrid - Die vierte Parlamentswahl innerhalb von nur sechs Monaten hat in Spanien offenbar die Politikverdrossenheit verstärkt. Bis zum Abend gaben nur knapp 57 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab - knapp vier Prozentpunkte weniger als bei der letzten Abstimmung Ende April. Die Sozialistische Arbeiterpartei des geschäftsführenden Ministerpräsidenten Pedro Sánchez kann erneut mit einem Wahlsieg rechnen. Sie wird aber Umfragen zufolge wieder auf etwa 28 Prozent kommen und damit eine regierungsfähige Mehrheit deutlich verfehlen.

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