Organspendeskandal: Arzt soll 1,1 Millionen Euro erhalten

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Braunschweig - Ein im Göttinger Transplantationsskandal freigesprochener Chirurg soll mit 1,1 Million Euro vom Land Niedersachsen entschädigt werden. Das entschied das Landgericht Braunschweig. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der 51-Jährige einen Verdienstausfall wegen der Untersuchungshaft erlitten hat. Gegen das Urteil ist Berufung möglich. Der Mediziner forderte Schadenersatz, weil er wegen der knapp einjährigen U-Haft eine gut dotierte Stelle in Jordanien mit einem Gehalt von 50 000 Dollar pro Monat nicht hatte antreten können.

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