Regisseur Senzow schreibt in russischer Haft Testament

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Kiew/Labytnangi - Der seit knapp vier Monaten hungerstreikende ukrainische Regisseur Oleg Senzow hat im russischen Straflager sein Testament geschrieben. «Dass ich bald freikomme und wir glücklich in Kiew leben werden, glaube ich schon nicht mehr», zitierte ihn seine Cousine Natalia Kaplan. Es gehe ihm immer schlechter. Er leide unter Sauerstoffarmut im Blut. Der Filmemacher Senzow wurde 2015 wegen angeblich geplanter Terroranschläge auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim zu 20 Jahren Lagerhaft verurteilt. Die Entscheidung wurde international heftig kritisiert.

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