Mehr als 100 Tote bei Unglück im Mittelmeer befürchtet

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Rom - Bei einem neuen Unglück im Mittelmeer könnten mehr als 100 Bootsflüchtlinge ums Leben gekommen sein. Das berichteten nach Libyen gebrachte Überlebende der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen. Das Unglück ereignete sich demnach bereits Anfang September. Die 276 Überlebenden seien von der libyschen Küstenwache gerettet und zurück in das Bürgerkriegsland gebracht worden. Die Menschen brachen auf zwei Schlauchbooten am 1. September in Libyen auf, wie Ärzte ohne Grenzen unter Berufung auf die Aussagen der Überlebenden mitteilte. Eines der Boote habe einen Motorschaden gehabt, das andere - auf dem 165 Erwachsene und 20 Kinder gewesen seien - habe Luft verloren.

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