Schmazi
Weitere Jahre des Stillstands.... Generationen von Fahrradfahren bewegen sich entweder illegal auf dem Bürgersteig ( und kommen mit Fußgängern in Konflikt ) oder werden auf der Straße von ( einigen ) Autofahrern bedrängt und müssen Angst um ihre Gesundheit haben.
Danke , das Fahrradfahren auf der Alleestraße ( nicht nur da ) für weitere Jahre gefährlich bleibt .
F.T.Versmold
Als Nachbar und mittelbar Betroffener hat mich das erste Urteil des VG Minden doch schon ein wenig verwundert. Hier wurde das Thema der Emissionen quasi mit einem Handstreich vom Tisch gefegt.
Es macht einem Mut, dass jetzt das OVG in Münster gerade diesen Punkt doch im Sinne der Betroffenen entschieden hat. Es vermittelt einem auch eine gewisse Befriedigung, als "Einzelner" bzw. "Solidargemeinschaft" etwas gegen Willkür und persönliche sowie parteipolitische Verflechtungen unternehmen zu können.
Als Bewohner Versmolds habe auch ich natürlich ein Interesse an einem vielfältigen Gewerbeangebot vor Ort, aber halt nicht um jeden Preis.
Dieses Urteil vom OVG Münster sollte dem Kreis und der Stadt aufzeigen, dass es bei der Planung von an reinen Wohngebieten angrenzenden Gewerbeansiedlungen, etwas mehr "Fingerspitzengefühls" bedarf !
Sorry Herr Taake, aber ich glaube sie sind hier einfach (auch von behördllicher Seite) mehr als schlecht beraten worden.
Man kann doch nicht erst vollendete Tatsachen schaffen wollen und wenn man dann feststellt, dass einem die Felle davon schwimmen mit der Hoffung auf Konsens um die Ecke kommen.
Stein08bock
So schlimm wie die Flutkatastrophe auch ist, aber es kann doch nicht sein, dass jetzt alle nur noch mit Trauerminen rumlaufen. Ich hörte jetzt in einem Restaurant eine Gast sagen, dass man eigentlich das Familienessen hier hätte wegen der Flutkatastrophe absagen müssen. Geht es eigentlich noch? Muss man sich jetzt auch schämen, abends in einem Bett schlafen zu dürfen oder muss man jetzt nur noch traurig sein? Erst Corona, dass viele "betroffen" gemacht hat und jetzt diese Flutkatastrophe. Das sind Dinge, die passiert sind und wir nichts daran ändern konnten. So sehr mir das Schicksal dieser Flutopfer nicht egal ist, aber jetzt in eine Schockstarre zu verharren, nützt niemandem etwas. Man kann es nur zur Kenntnis nehmen und wer Hilfe leisten kann und es auch vor Ort tut, habe ich höchsten Respekt. Und warum Herr Laschet nun gelacht hat oder nicht, Hauptsache die Presse hat wieder einen Aufreger. Wenn er sich dort weinend gezeigt hätte, was wäre dann der Aufreger der Woche gewesen?
Paulus
Die Zahlen mit Dezimalstellen der Gemeindeverwaltung reichen nicht aus: Wir wären eher bei 1 Fahrzeug pro Erwachsenden, und selbst wenn wir die Zahlen der Gemeinde akzeptieren, ist es ein Beweis, dass der Verkehr des Grundstücks an der Schweriner Straße über die ex-B68 laufen muss. Für Amshausen ist es ein Beweis, dass die Bahnhaltestelle dringend nötig ist. Die Satzung ist aber lustig: Wohnung kleiner als 40 Qm ? die werden nicht gebaut, obgleich der Bedarf für Selbstnutzer akut ist (vgl. größere teure Wohnungen, die im Kreis GT keinen Abnehmer finden, ausgenommen Betongoldinvestoren, die nur hohe Mieten wollen, und so leer bleiben!). Abstellplätze für Fahrräder sollten im Gebäude sein, da sie sonst draußen der Witterungen ausgesetzt sind und gestohlen werden. Über die evtl. höheren Mieten wegen der Baukosten: In unserem Kreis werden kaum Grundstücke für Wohnungsbau freigegeben werden (während Flughafen und Kasernen zerfallen), dann bestehen die hohen Preise nicht aus teuren Rohstoffpreisen, sondern hauptsächlich überteuerten Grundstückpreisen. Dann haben die Bauherren kein Geld mehr um in die Bausubstanz zu investieren, was in der Zeit des Klimawandels schlecht ist. Unverständlich ist auch, warum der Glasfaserausbau in Deutschland so langsam läuft: Dann nehmen die Arbeitgeber das zum Anlass Homeoffice zu verweigern, obwohl wir während des Lockdowns gesehen haben, dass Homeoffice die Pendelei erheblich reduziert.
Casa61
Armin Laschet ist ein unwürdiger Kandidat für das Kanzleramt.
Allein die Aktion mit der Bildzeitung beim Besuch im Katastropfengebiet ,das Lachen bei der Rede des Bundespräsidenten disqalifiziert ihn ein für allemal.
Hasenk
Ich war auf dieser Webseite, und man bemerkt 2020 die negative Entwicklung in der Bielefelder Straße in Steinhagen (und ihre Verlängerung durch den Berg nach Bielefeld). Und das ist erst der Anfang! da bestimmte Arbeitgeber glauben, Präsenzarbeit wäre erforderlich, wird der Automobilverkehr wieder zulegen: Dann mehr Staus, Verschmutzung, Unfälle. Man spricht vom 3. Bahnhof, vom Fahrradweg in der Bielefelder Straße zu Recht, aber das Problem ist viel Größer: Man muss das Problem global ansehen, zum Beispiel ist die Straße durch den Berg steil, kurvig, dunkel, dann sind Unfälle vorprogrammiert. Ganz zum Schweigen von den Fußgängern oder Fahrradfahrern, die diese steile Straße ohne Bürgersteig bzw. Fahrradweg nicht benutzen können: Dann nehmen sie das Auto. Und dann erscheint ein zweites Problem: Die Hälfte der Strecke ist in BI, die zweite Hälfte in GT, dann passiert nichts, da beide Kreise sich abstimmen sollten.
Leserin7
500 m entfernt ist eine Kita und eine Schule!
In spätestens ein paar Tagen/Wochen wird dieser Mensch wieder in Werther sein und dann???!!!
D.Steinberger
Da müssen beim Vorstand der Kreissparkasse in Halle die Sektkorken geknallt haben, als die Nachricht der versuchten Automatensprenung bekannt wurde.
Seit Jahren verschrumpelt unsere Filiale in Künsebeck Richtung Automatenstandort, nun endlich sieht der Vorstand eine Möglichkeit sich der Geschäftsstelle komplett zu entledigen.
Im Verwaltungsrat der Kreissparkasse sitzen aber Politische Repräsentanten der Gemeindeebene, also Herr Tappe, Herr Adenauer und die Anderen wie ist denn Ihre Position? Wohnort nahe Infrastruktur ist über? Belebung der Stadtteilzentren ist nur ein Lippenbekenntnis im ISEK- Verfahren?
Und liebe Friederike Hegemann eine Übergangslösung für fünf Jahre wie du sie vorschlägst ist Sterben auf Raten, viele Leute wollen halt Kontakt zu echten Menschen. Nicht nur in der Bankfiliale auch im Stadtteilladen.
SDrewell
Schöner Artikel
michaelwolff
Die Filialen in Hörste sind bereits geschlossen, das habe ich heute Abend auf meiner Fahrradtour gesehen. Die Banken scheinen es sehr eilig zu haben, so schnell wie möglich aus den Mietverträgen rauszukommen.
michaelwolff
Es geht hier doch nicht um die Angst vor Anschlägen.
Es geht ausschließlich darum, Kosten einzusparen!
Aber man hat nun einen Grund, die Schließungen dem Kunden gegenüber als Alternativlos darzustellen. Nun, irgendwann, werden die Zinsen wieder steigen. Wer dann immer noch seine Einlagen bei diesen Banken hat, der ist selbst Schuld. Es gibt genug alternativen. Dort gibt es zwar keine Zinsen, aber genug Niederlassungen und Geldautomaten. Die Geldautomaten sind in der Regel kostenlos, egal welcher Bank er gehört. Die Banken, die jetzt solche Sachen mit ihren Kunden machen (Niederlassungen schließen, Negativzinsen etc.) werden sich hoffentlich noch "umsehen", wenn es wieder Zinsen gibt, was ja in einigen Jahren abzusehen ist. Hoffentlich ist dann der Großteil der Sparer so schlau und kommt nicht wieder zurück dort hin, nur weil es bequemer ist. Zudem finde ich, obwohl es ja die ein oder andere Hausbank anders behauptet (heute noch am Telefon so behauptet worden), ist die Kundenkommunikation bzw. Beratung ja sowieso gleich NULL. Da kann man dann besser selbst die Zeit investieren und sich kümmern. Vorteil: man lernt es selbst, wie man was am besten macht. (Geldanlagen, Kredite, kostenlose Girokonten etc.)
muehlenmaedel
Hallo!
Dass Juli schwer vermittelbar ist, kann ich nicht nachvollziehen. Regionsabhängig sind 39 bis 45 % der Hauskaninchen positiv auf EC ("Sternguckerkrankheit"). Ein großer Teil der Kaninchenbesitzer hat also Tiere, die den Erreger bereits in sich tragen. Nur ist es vielen nicht bewusst, da ein großer Teil der Kaninchen keine (eindeutigen) Symptome zeigt und leider noch viel zu wenig auf die Bedeutung einer Blutuntersuchung auf EC hingewiesen wird, die eigentlich standardmäßig bei jedem Kaninchen durchgeführt werden sollte.
Wer anstelle von Juli ein anderes, ungetestetes Kaninchen aufnimmt, hat auch hier ein 39-45%iges Risiko, dass das Tier EC-positiv ist.
Wer bereits Kaninchen besitzt, sollte sie prophylaktisch testen lassen. Bei einem positiven Ergebnis könnten Juli und ihr Sohn bedenkenlos dazu. Und wer noch keine Kaninchen besitzt und unbedingt EC-negative Tiere haben möchte, dem bringt es wenig, ungetestete Tiere aufzunehmen, weil diese eben zu 39-45 % ebenfalls Träger sind...
Von daher sehe ich den Sinn nicht, ein Tier abzulehnen, weil es bereits einen Schub hatte, dafür dann aber ein anderes aufzunehmen, dessen EC-Status unbekannt ist. Ob ein Kaninchen bereits Symptome hatte oder nicht, ist völlig irrelevant.
Hasenk
Sehr interessanter Artikel: Hamburg ist zwar eine Visitenkarte in der Logistikwelt, aber das Problem im Hintergrund ist schwerwiegender: Beim Wachsen brauchen unsere Unternehmen Kompetenzen, Infrastruktur, und alles was dazu gehört. Wir haben gute Dienstleister in der Region, Autobahnen, ein Netzwerk von Unternehmen,??€? aber wir werden nie einen Flughafen haben. Unsere Hochschulen bilden zwar qualifizierte Mitarbeiter, aber wenn man die besten Mitarbeiter braucht, die man sogar weltweit anstellen muss, erwarten diese Fach- u. Führungskräfte ein passendes Leben vor Ort. Solange unsere Unternehmen familiengeführt sind, werden sie nur bestimmte Abteilungen verlagert (evtl. lebt die Unternehmensführung nicht mehr vor Ort), aber sobald ein Unternehmen verkauft wird, wird die Unternehmenszentrale in eine Großstadt ziehen, und später die Werke auch ? Wir haben schon einen Warnschuss mit der Abteilung von Miele in Amsterdam bekommen, dann ist es Zeit zum Handeln: Unterkünfte massiv bauen (zur Miete und zum Kauf) sonst können Mitarbeiter nicht vor Ort leben, Breitbandversorgung, Ausbau der kleinen Eisenbahnstrecken für Personen- u. Güterversorgung,??€? kurz eine Agenda, eine Vision, ein Masterplan.
michaelwolff
Tja, da kann man nur sagen (wie es ja auch allseits seit Jahrzehnten bekannt ist): Auf hoher See und vor Gericht (nun auch der Polizei) ist man in Gottes Hand......Schlecht für den Bürger, daß so etwas passieren kann. Sehr schlecht. Nun, die Politik lebt es leider ja täglich vor. Wobei es schon irgendwie traurig ist, daß so etwas erst mal tagelang in einer Behörde liegt, bevor es dann zur nächsten geht und dort dann ggf. weitergegeben wird an die nächste Behörde. Diese Bürokratie geht ja gar nicht mehr. Ich kann gar nicht verstehen, wie Herr .... dabei so gelassen bleiben kann. Soetwas, daß muß SOFORT geprüft und entschieden werden. Und ggf. müssen die Beamten dann auch wenigstens belehrt werden. (meiner Meinung: zur Rechenschaft gezogen werden) Weiter ist es für mich unverständlich, warum trotz Zeugen, der Führerschein einbehalten wurde. Frechheit. Das hat nichts mit Recht zu tun. Sollte es sich anders herausstellen, kann man den Führerschein ja immer noch entziehen! Geht gar nicht, soetwas!
PatrickS
Ich war vor Ort, und diese Geschichte von wertvollem Baumbestand ist nur ein Vorwand, um die Bebauung zu verhindern. Aber ich habe einen Gegenvorschlag: Die Gemeinde suche seit Langem ein Grundstück als Hundewiese. Sie will aber das Grundstück nur pachten (als ob das Thema nicht ernst wäre), was die Suche fast unmöglich macht. Eine teure Lösung wäre, dass die Gemeinde das Grundstück kauft, das Gebäude abreißt, und in eine Hundewiese umwandelt: So schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe: Endlich haben wir eine Hundewiese und die Anrainer haben keine neuen Nachbarn (und der Baumbestand bleibt unberührt). Und damit sie sich nicht über das Hundegebell beschweren werden, bauen wir einen Lärmschutzzaun von Anfang an.
Crassus
Ich höre schon den Chor derjenigen, die irrtümlicherweise glauben, durch weniger Beleuchtung würde die Zahl der Einbruchdiebstähle sprunghaft ansteigen. Das ist nachweislich nicht der Fall. Statistisch gesehen findet nur jeder siebte Einbruch in der Zeit zwischen 22 Uhr und 6 Uhr statt. Die Täter mögen es nämlich gar nicht, wenn jemand Zuhause ist.
Also Leute, kauft euch anständige Schlösser und Bewegungsmelder und verhindert nicht mit fadenscheinigen Argumenten ein kleines bisschen Artenschutz. Der Verlust der Biodiversität ist nämlich ein ungleich größeres Problem als ein falsch verstandenes Sicherheitsempfinden.
Hasenk
Unter Gewerbepark versteht man normalerweise mehrere Unternehmen an einem Standort, aber dieser Terminus vertuscht in unserem aktuellen Fall nur, dass ein sehr großes Unternehmen angesiedelt wird. Es ist kein 24-Stunden-Betrieb, ja, nur 6 Tage x 6-22 h = 96 Stunden + Verlängerung bei Bedarf ! Was passiert wenn die Anzahl von Fahrzeugen überschritten wird: Nichts (sieh z.B. die Verkehrszählung der Bielefelder Straße). Im Bereich des Waldbades gilt ein Lkw-Durchfahrtsverbot: Das ist nicht das Problem: Die Fahrzeuge werden nur zw. Autobahnanschluss und Einfahrt über die Bielefelder Straße in der Waldbadstraße rollen. Ich sehe keinen nennenswerten Unterschied zw. Lager und Logistikzentrum. Ein Bahnübergang über die Liebigstraße ist durchaus realisierbar: Das haben wir schon vor ein paar Jahren in der Carl-Benz-Straße gemacht, um den LKW-Verkehr in der Waldbadstrasse zu stoppen. Aus meiner Sicht sollte die Anwohnergemeinschaft nicht nur diese Fotomontage erstellen, sondern auch eine Fotomontage aus der Vogelperspektive veröffentlichen. Dann würden wir riesige Blöcke sehen, die das Grundstück vollständig belegen.
Stein08bock
Ja, man kann es wirklich übertreiben, nur weil heute alles "politisch korrekt" sein muss. Das ist auch sehr gut zu sehen bei der ständigen Änderung von Straßennamen. Ist auch so ein Ding, was nicht sein muss oder haben wir keine anderen wirklichen Sorgen?
michaelwolff
Das wird alles etwas übertrieben. Jahrzehnte alte Namen für Speisen etc. umzubenennen, naja. Es gibt doch nun wirklich wichtigere Dinge im Leben! Ob nun Negerkussbrötchen oder Zigeunerschnitzel. Ich sehe da wirklich kein Problem. Wer damit ein Problem hat, dem sei es zugestanden und er soll damit für sich selbst klar kommen. Aber bitte: für sich selbst! Nicht auch noch als Stellvertreter, für andere Menschen!
Markus_Schirmbeck
Ich habe den Eindruck, dass zu viel in die Richtung gedacht wird, wie die derzeit vom Einzelhandel dominierte Innenstadt Innenstadt so erhalten bleiben kann, wie sie ist. Das wird nicht funktionieren. Ob man es gut findet, oder nicht: Beschleunigt durch Corona wird der klassische Einzelhandel, abgesehen von Nischenangeboten, mittelfristig verdrängt werden. Diese Entwicklung ist nicht aufzuhalten und je eher man dies akzeptiert, desto bessere Entscheidungen können hinsichtlich der Innenstadtgestaltung getroffen werden. Es braucht neue Ideen, wie man die Menschen dazu bewegen kann ihre Freizeit im Stadtzentrum zu verbringen. Ideal wäre es, wenn zu jeder Zeit dort irgendetwas interessantes stattfinden würde. Mir fallen da einige Stichworte ein: Außengastronomie, Kulturveranstaltungen, Vereinsleben,...