BundesligaOb 27 oder 18: RB Leipzig weicht Transferphilosophie auf

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Geht bei Neuzugängen nicht nach alt oder jung: RB-Coach Marco Rose. - © David Inderlied/dpa
Geht bei Neuzugängen nicht nach alt oder jung: RB-Coach Marco Rose. © David Inderlied/dpa

Unter dem neuen Sportchef Max Eberl und Trainer Marco Rose wird Fußball-Bundesligist RB Leipzig von seiner Transferphilosophie abrücken.

Stand bisher die Verpflichtung von Spielern unter 24 Jahren im Fokus, will das neue Duo nun einen anderen Schwerpunkt setzen. «Als Trainer möchte ich einen guten Kader, wir sind schon von Spielern mit Qualität abhängig. Wir brauchen Spieler mit unterschiedlichen Stärken. Dann ist es mir egal, ob einer 27 ist oder 18», sagte Rose in einem Interview der «Sport Bild». Es gelte, die richtige Mischung zu finden.

Im Sommer werden Konrad Laimer und Christopher Nkunku Leipzig verlassen. Die Bestätigungen der neuen Clubs FC Bayern München und FC Chelsea stehen zwar noch aus, doch bei RB plant man längst ohne das Duo. «Wir werden im Sommer Fähigkeiten verlieren, die wir der Mannschaft wieder zufügen müssen. Eine davon ist Tempo, vor allem im Offensivbereich», sagte Rose.

Die Planstelle von Laimer ist bereits mit dem Salzburger Nicolas Seiwald nachbesetzt. Deutlich herausfordernder wird es, Top-Scorer Nkunku zu ersetzen. Interesse hat man am Kanadier Jonathan David vom Lille OSC, doch der 23-Jährige dürfte zu teuer sein. Deutlich erschwinglicher und ebenfalls angedacht ist eine Verpflichtung des gleichaltrigen Hoffenheimers Christoph Baumgartner. In diesem Fall hängt viel davon ab, ob Hoffenheim der Klassenerhalt gelingt.

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