DressurreitenOlympiasiegerin von Bredow-Werndl: Trotz Pause Nummer eins

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Jessica von Bredow-Werndl hat allen Grund zu jubeln. Trotz 6-monatiger-Pause verteidigt sie den ersten Platz auf der Dressur-Weltrangliste. - © Jan Woitas/dpa
Jessica von Bredow-Werndl hat allen Grund zu jubeln. Trotz 6-monatiger-Pause verteidigt sie den ersten Platz auf der Dressur-Weltrangliste. © Jan Woitas/dpa

Doppel-Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl bleibt trotz ihrer halbjährigen Baby-Pause die Nummer eins der Dressur-Weltrangliste. In dem veröffentlichten Ranking liegt die 36-Jährige vor der Dänin Cathrine Laudrup-Duffour und Isabell Werth.

Die Reiterin aus dem bayerischen Tuntenhausen hatte im April ihr letztes Turnier vor der Geburt ihres zweiten Kindes bestritten und am vergangenen Wochenende beim Weltcup-Turnier in Lyon mit zwei Siegen ihr Comeback gegeben.

Die in Tokio mit zwei Goldmedaillen dekorierte Reiterin wollte ursprünglich schon im September wieder reiten und ihr Comeback beim Turnier in Ludwigsburg geben. Doch wegen der umstrittenen Mutterschutz-Regel des Pferdesport-Weltverbandes FEI verzichtete sie. Bei einem Start innerhalb eines Zeitraums von sechs Monaten nach Beginn der beantragten Baby-Pause hätte sie Weltranglistenpunkte verloren.

So bekam sie in diesem Zeitraum immerhin die Hälfte der Zähler gutgeschrieben. Dank ihrer vorherigen Erfolge, zu denen auch drei EM-Goldmedaillen 2021 und der Weltcup-Sieg im April dieses Jahres zählen, reicht das zu Platz eins im aktuellen Ranking.

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