Borussia DortmundTerzic zurück auf dem Platz: «War ein ganz besonderer Tag»

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Öffentliches Training - © Foto: Bernd Thissen/dpa
Öffentliches Training von Borussia Dortmund auf dem vereinseigenen Trainingsgelände. Trainer Edin Terzic (M) leitet das Training. © Foto: Bernd Thissen/dpa

Dortmund - Mit «Edin, Edin»-Rufen ist Borussia Dortmunds neuer Chefcoach Edin Terzic nach 13 Monaten Abwesenheit auf dem Rasen von den Fans sehr freundlich empfangen worden.

Der ehemalige Interimscoach und Nachfolger von Marco Rose leitete die erste offizielle Einheit am Trainingsgelände in Brackel. Voller Tatendrang startete der 39-Jährige in seine erste Sommervorbereitung mit dem BVB. Angeführt von Abwehrchef Mats Hummels betraten die 19 Fußballprofis um 15.56 Uhr nach einer kurzen Sitzung vor dem ersten offiziellen Training den Platz.

«Es ist schön, wieder auf dem Platz zu stehen. Ich hoffe, dass wir eine erfolgreiche Saison spielen, wir haben eine sehr gute Mannschaft. Wir brennen alle», sagte Hummels.

«Das war heute ein ganz besonderer Tag»

Der Star war aber der Trainer, denn beim Aufgalopp am Mittwoch musste Terzic noch auf einige prominente Akteure verzichten. Die Top-Zugänge Nico Schlotterbeck, Niklas Süle, Karim Adeyemi, Salih Özcan und Sebastien Haller fehlten noch und werden wie auch die weiteren Nationalspieler erst am 8. Juli ins Training einsteigen. Erstmals seit mehr als einem Jahr nach seiner schweren Verletzung war Mateu Morey wieder im Mannschaftstraining.

«Es fühlt sich gut an, wenn es wieder losgeht und wenn man den Ball wieder spürt und den Rasen», sagte Terzic, der während seiner Amtszeit in der Corona-Pandemie keine Zuschauer im Stadion erleben durfte. «Das war heute ein ganz besonderer Tag», sagte der BVB-Coach, der gefühlt fast jedem der 1300 Besucher nach dem Training noch Autogramme gab. Eine besondere Belastung sei der neue - alte - Job für ihn nicht. «Ich habe nicht weniger Druck, als alle anderen Trainer in dieser Position», sagte Terzic.

Terzic ist der große Hoffnungsträger nach einer titellosen Saison der Dortmunder. «Edin hat gegenüber Marco und jedem anderen Trainer den großen Vorteil, dass er den Verein wie seine Westentasche kennt. Und er hat den Vorteil, dass er sich als Teil des Vereins sieht, was ein Trainer in der Regel sonst nicht macht, weil er von außen kommt», sagte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke in der «Bild am Sonntag».

Das erste Testspiel tragen die Dortmunder am 5. Juli gegen den Westfalenligisten Lüner SV aus. Vor dem Trainingslager vom 15. bis 23. Juli in Bad Ragaz treten die Dortmunder noch in zwei Vorbereitungsspielen bei Dynamo Dresden (9. Juli) und beim SC Verl (14. Juli) an. Im Trainingslager trifft der Bundesligist auf die beiden spanischen Clubs FC Valencia (18. Juli) und FC Villarreal (22. Juli).

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