Sport aus aller WeltNiederlage in Hamburg: Skyliners kaum noch zu retten

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In der Basketball-Bundesliga haben die Fraport Skyliners aus Frankfurt ihre Chancen auf den Klassenerhalt verbessert. © Soeren Stache/dpa

Die Fraport Skyliners aus Frankfurt stehen vor dem Abstieg aus der Basketball-Bundesliga. Der Tabellenletzte verlor das Spiel bei den Hamburg Towers mit 58:68 (21:30) und hat mit einer Bilanz von 6:24 Siegen lediglich theoretische Chancen auf den Klassenerhalt.

Nur wenn Frankfurt die restlichen vier Partien für sich entscheidet, die Löwen Braunschweig alle Spiele verlieren und gleichzeitig die Jobstairs Gießen 46ers ebenfalls am Ende auf zehn Siege kämen, würde der Meister von 2004 durch den direkten Vergleich in der Liga bleiben.

Die Mannschaft von Trainer Luca Dalmonte lief in Norddeutschland von Beginn an einem Rückstand hinterher. Nach dem Seitenwechsel konnten die Skyliners zwar verkürzen, eine Siegchance besaß Frankfurt allerdings nicht. Maik Kotsar (17 Punkte) und Jaylon Brown (15) trafen für den Playoff-Kandidaten am besten. 20 Zähler von Skyliners-Profi Will Cherry waren zu wenig.

Tabellenführer Telekom Baskets Bonn (78:72 gegen die Jobstairs Gießen 46ers) und der FC Bayern München (86:78 gegen die Syntainics MBC aus Weißenfels) haben ihre Pflichtaufgaben mit großer Mühe erfüllt. Mit 23:7 Erfolgen bleiben die Bonner auch dank 35 Punkten von Javontae Hawkins nach dem achten Sieg in Serie auf Rang eins. Bayern (21:7) kann als Zweiter bei noch zwei Nachholspielen zu den Rheinländern aufschließen.

Die Niners Chemnitz (18:10) können durch ein 83:69 (41:31) bei medi Bayreuth als Sechster für die Playoffs planen. Dagegen muss die BG Göttingen (16:13) nach dem 87:88 (42:43) in letzter Sekunde beim früheren Serienmeister Brose Bamberg um den Einzug in die K.o.-Runde bangen.

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