Sport aus aller WeltBundestrainerin stellt Keeperin Schult Comeback in Aussicht

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Steht vor ihrem Comeback im DFB-Team der Frauen: Torhüterin Almuth Schult. © Swen Pförtner/dpa

Torhüterin Almuth Schult steht nach fast drei Jahren vor einem Comeback in der Fußball-Nationalmannschaft.

Die 31-Jährige vom VfL Wolfsburg soll im WM-Qualifikationsspiel der DFB-Frauen am 12. April (16.00 Uhr/ZDF) in Belgrad gegen Serbien zum Einsatz kommen. Dies kündigte Bundestrainerin Martin Voss-Tecklenburg bei einer Video-Pressekonferenz an.

«Ich möchte als Trainerin das Gefühl bekommen, wie Almuth mit der Mannschaft agiert, wenn sie auf dem Platz steht», sagte Voss-Tecklenburg. «Wenn alles normal läuft, wird im zweiten Spiel Almuth spielen.» In der Qualifikationspartie für die WM in Australien und Neuseeland 2023 am 9. April (16.10 Uhr/ARD) in Bielefeld gegen Portugal soll Merle Frohms zwischen den Pfosten stehen. Die Frankfurterin gilt als Stammkeeperin.

Ihr bisher letztes Länderspiel absolvierte Schult am 29. Juni 2019 beim WM-Aus gegen Schweden. Danach wurde sie an der Schulter operiert und brachte im April 2020 Zwillinge zur Welt. Zuletzt stand sie zwar im deutschen Kader, fehlte aber wegen Corona-Quarantäne beim Arnold Clark Cup im Februar in England. Dort durfte Ann-Katrin Berger vom FC Chelsea, derzeit die dritte Torhüterin in der DFB-Auswahl, ein Spiel bestreiten.

Schult hatte immer betont, dass die EM in England (6. bis 31. Juli) ihr Ziel sei. In dieser Woche war bekannt geworden, dass die Torfrau nach der EM nach Kalifornien zum Angels City FC wechselt. Der Club ist in Besitz von Frauen. Die Schauspielerin Natalie Portman zählt zu den Gründerinnen.

«Ich habe mit Almuth sehr lange darüber gesprochen. Das ist natürlich etwas Großartiges, wenn du in einem fortgeschrittenen Status deiner Karriere diesen Weg wählen kannst. Noch mal ein neues Abenteuer mit der ganzen Familie zu erleben, das ist toll», sagte Voss-Tecklenburg.

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