Sport aus aller WeltWatzke: Beim DFB «hat sich eigentlich alles verändert»

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Hans-Joachim Watzke sieht die vielen Positionsänderungen beim DFB positiv. © Federico Gambarini/dpa

DFL-Aufsichtsratschef Hans-Joachim Watzke bewertet die Ergebnisse des Bundestags des Deutschen Fußball-Bundes in Bonn sehr positiv.

«Es hat sich eigentlich alles verändert mit so vielen neuen Leuten auf den Positionen», sagte Watzke nach den Präsidiumswahlen in Bonn. «Es wurde ja immer bestritten, dass es ein Neuanfang ist. Aber mehr Neuanfang geht ja kaum noch.»

Der DFB-Bundestag wählte Bernd Neuendorf zum neuen Präsidenten. Der umstrittene Spitzenfunktionär Rainer Koch schaffte es dagegen nicht erneut ins Präsidium. «Der DFB muss sich jetzt formieren, und wir müssen dabei helfen», sagte Watzke, der den Verband in den vergangenen Wochen gemeinsam mit Koch interimsweise geführt hatte. Als Spitzenvertreter der Deutschen Fußball Liga sitzt Watzke ebenfalls im DFB-Präsidium.

DFL-Geschäftsführerin Donata Hopfen gratulierte Neuendorf und wies auf die bevorstehenden Aufgaben für den Verband hin. «Der DFB steht vor enormen Herausforderungen und benötigt dafür im Sinne des gesamten deutschen Fußballs eine starke Führung», schrieb Hopfen als Chefin der Deutschen Fußball Liga. Der DFB-Bundestag in Bonn sei «eine große Chance auf einen Neuanfang - für den DFB selbst, aber auch für die Beziehung zwischen DFB und DFL».

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