2. LigaHSV bleibt auf Erstligakurs - Nächste Pleite für Nürnberg

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Freude - © Foto: Marcus Brandt/dpa
Hamburgs Sonny Kittel (3.v.r) freut sich mit seinen Mitspielern über das 2:0. © Foto: Marcus Brandt/dpa

Düsseldorf - Der Hamburger SV bleibt dank Rückkehrer Sonny Kittel ein heißer Kandidat im traditionell engen Aufstiegsrennen in der 2. Fußball-Bundesliga.

Die Mannschaft von Trainer Tim Walter feierte durch den Doppelpack von Kittel (63. Minute und 78., Foulelfmeter) ein 2:0 (0:0) gegen den 1. FC Heidenheim und damit den dritten Sieg in Folge gegen ein Spitzenteam nach dem 5:0 in Darmstadt und dem 2:1 gegen St. Pauli.

HSV bleibt auf Erstligakurs - Nächste Pleite für Nürnberg

Mit 40 Punkten rückte der HSV bis auf einen Zähler an Erzrivale und Spitzenreiter Werder Bremen heran, der unter dem neuen Coach Ole Werner beim 2:1 am Freitag in Rostock den siebten Sieg in Folge feierte. Die beiden Bundesliga-Gründungsmitglieder treffen am 27. Februar im Volksparkstadion aufeinander. Mittendrin sind auch der FC St. Pauli (38 Punkte), der im Topspiel am Samstagabend bei Jahn Regensburg antritt (20.30 Uhr/Sport1), Darmstadt 98 (39) vor dem Spiel bei Hannover 96 und Schalke 04 (37) vor dem Westduell bei Fortuna Düsseldorf (beide Sonntag 13.30 Uhr/Sky).

FCN verliert

Vorerst aus dem Rennen um die Rückkehr scheint der 1. FC Nürnberg (33), für den es eine Woche nach dem 0:5 gegen Ingolstadt ein 1:4 (1:1) beim Karlsruher SC setzte. Paderborn (32) verspielte bessere Aussichten im Spitzenkampf wegen der chronischen Heimschwäche, auch beim 0:0 gegen Aufsteiger Dynamo Dresden konnte die Durststrecke nicht beendet werden.

«Von den Heidenheimern weiß man, dass sie wie verrückt rennen. Aber wir können auch wie verrückt rennen und Fußball spielen», sagte Matchwinner Kittel. Der hatte wegen einer Gelbsperre in Darmstadt beim Robert-Glatzel-Festival gefehlt. Am Samstag kam er für David Kinsombi ins Team. Der HSV erscheint anders als in den Jahren zuvor in der zweiten Saisonhälfte zulegen zu können. Kittel: «Ich weiß, dass man das nicht gerne hört. Aber wir denken von Spiel zu Spiel. Alles andere macht keinen Sinn.»

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