Rangnick über Bundestrainer-Debatte: «Gehört sich nicht»

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Ralf Rangnick - © Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa
Will sich an Diskussionen über das Bundestrainer-Amt nicht beteiligen: Ralf Rangnick. (© Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa)

Berlin - Nach der 0:6-Niederlage der deutschen Fußball-
Nationalmannschaft in Spanien hat es Ralf Rangnick erneut abgelehnt, sich über mögliche eigene Ambitionen auf den Posten des Bundestrainers zu äußern.

In der Sendung «RTL-Spendenmarathon» sagte Rangnick auf die Frage, ob er bereit wäre: «Es gehört sich nicht. Wir haben einen Bundestrainer, der bisher einen guten Job gemacht hat. Da gehört es sich nicht, darüber zu sprechen.»

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Nach der höchsten Niederlage einer DFB-Auswahl seit 89 Jahren gibt es wieder verstärkt Diskussionen um Bundestrainer Joachim Löw. Nach der Rückkehr vom Nations-League-Spiel in Sevilla hatten DFB-Präsident Fritz Keller und DFB-Direktor Oliver Bierhoff am Mittwoch in München mit Löw über die Situation gesprochen. Eine Trennung vom 60-Jährigen oder dessen Rücktritt sollen aber kein Thema sein.

Zu einem möglichen Angebot des Deutschen Fußball-Bundes sagte Rangnick: «Das kann keiner wissen. Ich lasse es auf mich zukommen und bin selber sehr gespannt.» Der 62-Jährige war zuletzt lange als Trainer und auch als Sportdirektor für RB Leipzig aktiv und ist derzeit ohne Job. Löws Vertrag läuft noch bis zum Ende der WM in Katar in zwei Jahren. Möglich erscheint derzeit aber auch ein Abschied schon nach der Europameisterschaft im kommenden Jahr.

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