NBA: Antetokounmpo bereut Kopfnuss gegen Wagner

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Moritz Wagner - © Foto: Ashley Landis/Pool AP/dpa
Moritz Wagner (r), Spieler der Washington Wizards, tastet nach einer Kopfnuss seinen Kopf ab. (© Foto: Ashley Landis/Pool AP/dpa)

Orlando - MVP gegen deutschen Nationalspieler: Giannis Antetokounmpo von den Milwaukee Bucks hat sich in der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA mit Moritz Wagner von den Washington Wizards angelegt und sich dabei zu einer Kopfnuss hinreißen lassen.

Diese Kurzschlusshandlung bereute der Bucks-Star, der zum zweiten Mal als wertvollster Spieler der regulären Saison ausgezeichnet werden könnte, schon wenig später: «Das war eine schreckliche Aktion. Könnte ich die Zeit zurückdrehen, würde ich es rückgängig machen. Aber wir sind Menschen und machen Fehler.»

Von der NBA erhielt der Grieche am nächsten Tag eine vergleichsweise milde Strafe und wurde für ein Spiel gesperrt. Gegen die Memphis Grizzlies darf er nicht auflaufen, in den Playoffs ist er dabei.

Für das Vergehen war er am Dienstagabend (Ortszeit) während des Spiels, das die Bucks 126:113 gewannen, vom Feld gestellt worden. Im Duell zwischen dem Titelfavoriten aus Milwaukee und den US-Hauptstädtern, die sich nicht mehr für die Endrunde qualifizieren können, waren wohl zwei Zweikämpfe zuvor Auslöser der Tätlichkeit.

Antetokounmpo und Wagner waren nicht zum ersten Mal aneinander geraten. Schon vor der Corona-Zwangspause gab es im Februar Ärger zwischen den beiden Profis, bestätigte Wagners Mitspieler Ishmael Smith: «Sie sind Jungs, die hart spielen und nervös sind. Manchmal kochen die Emotionen hoch.»

Beim Duell zwischen Maximilian Klebers Dallas Mavericks und den Portland Trail Blazers überragte Damian Lillard, der seine Trail Blazers mit 61 Punkten zum 134:131-Sieg Erfolg führte. Während Portland den achten Platz im Westen festigte, ist Dallas als siebtplatziertes Team für die Endrunde bereits qualifiziert. Die Boston Celtics mit Daniel Theis feilten beim 122:107-Erfolg gegen die Memphis Grizzlies an ihrer Playoff-Form.

Die Oklahoma City Thunder können wohl bald wieder auf die Unterstützung von Dennis Schröder bauen. Der 26 Jahre alte Nationalspieler hatte sein Team am 3. August verlassen, um seiner Frau bei der Geburt des zweiten Kindes beizustehen. In dieser Zeit verpasste er fünf Spiele. Inzwischen sei er aber wieder in Orlando, bestätigte ein OKC-Sprecher der Tageszeitung «The Oklahoman». Zum Start der Endrunde könnte Schröder also wieder spielberechtigt sein, vorher muss er noch eine viertägige Quarantäne absolvieren.

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