Augsburg und Mainz schon ausgeschieden - Rekorde in Bremen

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1. FC Kaiserslautern - FSV Mainz 05 - © Foto: Uwe Anspach/Archivbild
Kaiserslauterns Elfmeter-Torschütze Manfred Starke (M) jubelt mit Mannschaftskollegen über das Tor zum 1:0. (© Foto: Uwe Anspach/Archivbild)

Berlin - Den FC Augsburg und den FSV Mainz 05 hat es schon erwischt. Die beiden Fußball-Bundesligisten scheiterten als erste Favoriten in der ersten Runde des DFB-Pokals.

Augsburg verlor beim Regionalligisten SC Verl 1:2 (0:2) und Mainz im Derby beim Drittligisten 1. FC Kaiserslautern 0:2 (0:0). Bayer Leverkusen und der durch die Tönnies-Affäre belastete FC Schalke 04 hielten sich wie Werder Bremen schadlos, der SC Freiburg und Fortuna Düsseldorf behielten in der Verlängerung die Nerven. 1899 Hoffenheim gewann erst im Elfmeterschießen mit 5:4 bei Drittligist Würzburger Kickers.

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In Verl ging der Außenseiter durch ein Eigentor von Augsburgs Marek Suchy (9.) verdient in Führung. Das Tor von Ron Schallenberg (23.) hätte allerdings wegen einer vorausgegangenen Abseitsstellung nicht gelten dürfen. André Hahn per Foulelfmeter (83.) machte es noch einmal spannend. Im Rheinland-Pfalz-Derby auf dem Betzenberg vergaben die Mainzer zahlreiche Chancen, ehe Manfred Starke (63.) per Foulelfmeter für den FCK traf. Florian Pick (90.) sorgte für die Entscheidung.

Schalke agierte beim standesgemäßen 5:0 (1:0) beim Regionalligisten SV Drochtersen/Assel, der in ersten Pokalrunden zuvor dem FC Bayern München und Borussia Mönchengladbach das Leben schwer gemacht hatte, zunächst behäbig. Steven Skrzybski (44.), Guido Burgstaller (61./83.), Daniel Caligiuri (65./Foulelfmeter) und Münir Mercan (73.) sorgten für mehr Ruhe im Verein. Teile der Fans hatten die Pokal-Partie genutzt, um vor dem Anpfiff gegen Aufsichtsratschef Clemens Tönnies nach dessen umstrittenen Aussagen über Afrika zu protestieren. Sie zeigten ihm etliche übergroße Rote Karten.

Düsseldorf geriet beim FC 08 Villingen, dem Tabellenvorletzten der Oberliga Baden-Württemberg, durch einen Foulelfmeter von Steven Ukoh (42.) in Rückstand. Neuzugang Nana Ampomah (56.) gelang der Ausgleich, ehe der 18-jährige Kelvin Ofori (102.) und Rouwen Hennings (116.) in der Verlängerung zum 3:1 (0:1, 1:1)-Endstand trafen. Freiburg gewann beim Drittligisten 1. FC Magdeburg 1:0 (0:0, 0:0) durch den Treffer von Luca Waldschmidt (93.).

1899 Hoffenheim begann die Ära nach Erfolgscoach Julian Nagelsmann mit einem Zittersieg. Bei der Pflichtspiel-Premiere unter Nachfolger Alfred Schreuder siegten die Kraichgauer am Samstag mit 5:4 (3:3, 2:2) im Elfmeterschießen bei Drittligist Würzburger Kickers. Dreimal glichen die Franken eine 1899-Führung aus. Im Elfmeterschießen parierte Hoffenheims Torhüter Oliver Baumann dann gegen Torschütze Kaufmann und Hendrik Hansen.

Werder Bremen gewann das Nachbarschaftsduell gegen Oberligist Atlas Delmenhorst problemlos 6:1 (4:1). Im Auswärtsspiel im heimischen Weserstadion trafen Yuya Osako (10.), Niklas Moisander (20.), Milot Rashica (37.), Davy Klaassen (40.) und Sturm-Legende Claudio Pizarro (68. Minute/74.) für den Fußball-Bundesligisten. Pizarro ist nun der älteste Doppel-Torschütze im Pokal. Der Fünftligist freute sich über das zwischenzeitliche 1:2 durch Tom Schmidt (30.) und mit 41 500 Zuschauern über einen Rekord. Nie zuvor waren mehr Besucher zu einer Pokalpartie eines Amateur-Clubs in der 1. Runde gekommen.

Bayer Leverkusen hatte bei Regionalligist Alemannia Aachen weniger Mühe und gewann 4:1 (2:0). Bayer ging durch ein Eigentor von Peter Hackenberg (19.) in Führung, Kevin Volland (39.), der kurz zuvor eingewechselte Leon Bailey (72.) und Kai Havertz (88.) legten nach. Stipe Batarilo-Cerdic (56.) gelang nur der zwischenzeitliche Anschlusstreffer.

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