Union wieder Dritter, Paderborn bleibt dran

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Heimsieg - © Foto: Andreas Gora
Der 1. FC Union Berlin besiegte vor knapp 20.000 Zuschauern den SV Sandhausen. (© Foto: Andreas Gora)

Düsseldorf - Der 1. FC Köln ist in der 2. Fußball-Bundesliga wieder auf Aufstiegskurs, doch die Konkurrenz lässt nicht locker.

Union Berlin holte sich fünf Tage nach dem schmerzhaften 2:3 beim FC St. Pauli dank eines 2:0 (1:0)-Arbeitssieges gegen den abstiegsbedrohten SV Sandhausen Rang drei zurück und liegt mit 37 Zählern und der besseren Tordifferenz vor dem punktgleichen Kiezclub. Sebastian Andersson (11.) und Akaki Gogia (87.) bescherten Berlin die Entschädigung für den späten K.o. auf St. Pauli.

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Locker lässt auch nicht der erstaunliche Aufsteiger SC Paderborn, der nach dem 2:1 (2:0) im Verfolgerduell beim VfL Bochum nur drei Punkte Rückstand auf den Relegationsrang hat. Ben Zolinski nach 33 Sekunden und Sven Michel in der Nachspielzeit der ersten Hälfte sorgten für Paderborns dritten Sieg im vierten Rückrunden-Spiel.

Großes Aufatmen gab es in Spiel eins nach der Trennung von Damir Buric bei der SpVgg Greuther Fürth. Die Mannschaft bescherte dem neuen Trainer Stefan Leitl mit einem 1:0 (0:0) einen Einstand nach Maß. Turbulent wurde es am Ende am Fürther Ronhof. Schiedsrichter Harm Osmers (Hannover) pfiff in der 86. Minute Foulelfmeter für die Gastgeber und schickte danach MSV-Trainer Torsten Lieberknecht auf die Tribüne. Der hatte sich heftig aufgeregt. Daniel Keita-Ruel scheiterte mit seinem Versuch an Duisburgs Torwart Felix Wiedwald, beendete die Flaute von zuvor sechs Spielen ohne Torerfolg aber im Nachschuss.

In der Nachspielzeit scheiterte Keita-Ruel dann erneut an Wiedwald, diesmal mit einem Handelfmeter. Zudem sah MSV-Verteidiger Enis Hajri wegen groben Foulspiels die Rote Karte.

Bundesliga-Absteiger Köln war dank des Dreierpacks von Jhon Cordoba beim 4:1 (1:1) gegen St. Pauli am Freitag mit 39 Punkten wieder auf den zweiten Aufstiegsplatz zurückgekehrt. Der 2017 für fast 17 Millionen Euro vom FSV Mainz 05 verpflichtete Cordoba war am Freitag der wohl glücklichste Mensch unter 50.000 Menschen im Kölner WM-Stadion. «Ja, das war mein bester Tag seitdem ich in Köln bin», sagte der insgesamt in dieser Spielzeit bisher zehnmal erfolgreiche Cordoba.

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