LokalsportAltkreissportler privat: Pape ist nicht so allein, wie es zunächst scheint

Altkreissportler im Lockdown: Speedskater Markus Pape liegt nicht auf der faulen Haut.

Andre Schneider

Lockdown bedeutet bei Speedskater Markus Pape keinesfalls eine Trainingspause. Er hält sich auf dem Fahrrad in den eigenen vier Wänden fit - und nimmt sogar an Wettkämpfen teil. - © Markus Pape
Lockdown bedeutet bei Speedskater Markus Pape keinesfalls eine Trainingspause. Er hält sich auf dem Fahrrad in den eigenen vier Wänden fit - und nimmt sogar an Wettkämpfen teil. © Markus Pape

Borgholzhausen. Der Amateursport muss pausieren. Viel Zeit für die Aktiven aus dem Altkreis, ihr Lieblingsgericht zu kochen, Musik zu hören oder ein Buch zu lesen. Speedskater Markus Pape (37) vom LC Solbad Ravensberg verrät uns seine Favoriten. Gleichzeitig bereitet sich der Borgholzhausener aber auch schon auf die neue Saison vor – und ist dabei gar nicht so alleine, wie es auf den ersten Blick scheint.

Lieblingsbuch

Ein spezielles Lieblingsbuch hat der Halter des deutschen Rekordes auf der 10-Kilometer-Strecke nicht. „Ich bin kein Bücherwurm", gesteht er. Wenn ihn die Leselust aber doch einmal packt, greift er gerne zu einem Thriller von Simon Beckett.

Lieblingsserie

Filme schaut Markus Pape seltener. Bei Serien kann er schon eher mitreden. Haus des Geldes hat es ihm angetan. „Die Konstellation aus modernem Robin Hood und die skurrilen Persönlichkeiten finde ich cool", berichtet er. Außerdem seien viele Handlungen der Geschichte kaum vorhersehbar.

Lieblingsmusik

„Zum Training", meint der 37-Jährige, „höre ich gerne schnelle, elektronische Sachen." Wenn es um Entspannung geht, legt der Speedskater dagegen chillige Klänge aus der Reihe Café del Mar auf: „Das macht gute Laune."

Lieblingspodcast

Spontan fällt dem Borgholzhausener der „Besenwagen" ein. Dahinter stecken drei Rennradfahrer, teils frühere Profis, die Trainer oder andere Profis interviewen und über aktuelle Geschehnisse aus dem Rennradsports fachsimpeln. „Das schafft eine lockere Atmosphäre und ist sehr interessant." Die Parallelen zwischen Radfahren und seiner Paradedisziplin findet Pape generell spannend. „Auch in meinen früheren Inlineskate-Teams hat man schon sehr professionell gearbeitet."

Lieblingsgericht

Nudelgerichte dürfen auf der Speisekarte von Markus Pape nicht fehlen. Momentan probiere er allerdings Gewicht zu verlieren – anders als im Sommer sind die vielen Kohlenhydrate dabei nicht besonders förderlich. „Im Wintertraining achte ich etwas bewusster auf mein Essen."

Lieblingsort

Die Antwort auf diese Frage lässt Markus Pape einen Moment grübeln. Ein Ort, mit dem er sehr viel verbinde, sei Berlin. „Die Stadt hat meine Erfahrungen als Inlineskater geprägt", verrät er. An der Spree schaffte er mit 1:00:28 Stunden seine Marathon-Bestzeit und stellte mit 14:57 Minuten den nationalen Rekord über zehn Kilometer auf. „Außerdem", sagt er, „ist Berlin keine typische Großstadt, sondern hat viele verschiedene Facetten. Es ist sehr entspannt dort."

Lieblingsbeschäftigung

Lockdown bedeutet für den Piumer keineswegs Stillstand: „Ich trainiere sehr viel zu Hause auf dem Rad." Auf einer smarten Rolle fährt er virtuelle Rennen gegen andere Radfahrer. „Das ist sehr realistisch und verleiht mir sehr viel Motivation", erzählt Pape. Die App misst mit Hilfe des eigenen Körpergewichts die erzeugten Watt. Besonders bei Steigungen bekäme man dies auch zu spüren.

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