Altkreissportler ganz privat: Wie lenkt sich Anna Rzeha im Lockdown ab?

Ekkehard Hufendiek

Anna Rzeha und ihr Kater Findus. - © Ekkehard Hufendiek
Anna Rzeha und ihr Kater Findus. (© Ekkehard Hufendiek)

Im Monat November muss der Amateursport pausieren. Genug Zeit für die Aktiven, ein Buch zu lesen, Musik zu hören oder das Lieblingsgericht zu kochen. Anna Rzeha (28), Zuspielerin beim Volleyball-Verbandsligisten SC Halle und Betreiberin des Café Vincent im Böckstiegel-Museum, gibt persönliche Tipps für den sportfreien Alltag in Lockdown-Zeiten.

Lieblingsbuch

Seitdem ich das Café Vincent leite, komme ich kaum noch zum Lesen. Häufig fallen mir abends einfach die Augen zu. Das letzte Buch, das ich während des ersten Lockdowns im Frühjahr gelesen habe, war „Schneewittchen und der böse König" von Katharina M.. Dieses Buch habe ich mit teils angehaltenem Atem gelesen. Zwischendurch musste ich auch mal innehalten, weil es schonungslos von einer wahren Begebenheit handelt.

Lieblingsfilm

Ich liebe die Sissi-Trilogie mit Romy Schneider. Die gucke ich mindestens einmal im Jahr. Vorzugsweise zur Adventszeit. Dazu eine Kanne Tee, meine Kater auf dem Schoß und die Erholung stellt sich ein. Für neue Filme ist immer mein Freund zuständig, der ist da bewanderter.

Lieblingsmusik

Momentan läuft bei mir viel Musik von deutschen Sängerinnen wie Lotte oder Lea. Das sind tolle Künstlerinnen, die die deutsche Musik neu aufleben lassen. Ansonsten höre ich viel unsere „Feenstaub"-Team-Playlist auf Spotify. Die macht besonders gute Laune, auch beim Laufen im Wald.

Lieblingsserie

Wie wohl fast jede Frau war ich süchtig nach „Gossip Girl", das war meine Serie im ersten Lockdown. Vor kurzem habe ich noch „Emily in Paris" geschaut. Momentan läuft „Velvet" bei mir. Zum Ausgleich gucke ich aber auch die neue Serie „Barbaren" und natürlich „Games of Thrones". Erst seit Sommer nutze ich Netflix ausgiebiger, so dass ich noch einige Filmen und Serien schauen kann.

Lieblings-Instagram-Account

Von Fitness, Lifestyle über Backen und Selbstgemachtes ist alles dabei. Ich folge aber auch gerne einfach den Menschen aus meinem Umfeld. So kann ich etwas an ihrem Leben teilhaben, auch wenn sie auf der ganzen Welt verteilt sind.

Lieblings-Podcast

Definitiv „Verbrechen von nebenan". Ein True Crime-Podcast, der von Fällen aus der Umgebung berichtet und jeden zweiten Montag eine neue Folge herausbringt. Ansonsten höre ich die „M&M’s", denen ich auch auf Instagram folge. Sie sprechen das Thema Selbstliebe und Selbstvertrauen an und geben Tipps für ein positiveres Mindset. Gerade in der jetzigen Zeit sollten wir gucken, wofür wir täglich dankbar sind, anstatt immer nur das Schlechte zu sehen.

Lieblingsbeschäftigung

Neben dem Backen ist das Stricken eine große Leidenschaft von mir. Egal ob Pullover, Puschen, Mützen, Jacken oder Stirnbänder – alles kommt auf die Nadel. Gerade erst habe ich mir wieder einen Pullover gestrickt, der jetzt für die kalte Jahreszeit genau richtig ist.

Lieblingsort

Ganz klar im Kreis meiner Familie, Freunde und mit meinem Team auf dem Spielfeld. Ich kann sehr schlecht alleine sein und brauche meine Liebsten viel um mich herum. Gerade in der schwierigen Corona-Zeit ist Ablenkung das Beste. Die Kontaktsperre ist sehr hart, so dass Facetime und Skype häufig herhalten müssen. Ansonsten bin ich gerne in Bremen oder Lüneburg. Das sind zwei wunderschöne Städte mit viel Charme.

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