Loxtens Handballer brüllen sich zum Sieg

Nach zähem Start läuft der Oberligist beim 29:26 (15:15) gegen den VfL Mennighüffen in Unterzahl heiß. Und lässt sich auch von einer roten Karte nicht schocken.

Marc Uthmann

Kapitän Jan Patzelt (rechts) schreit seine Freude nach dem Kampfsieg gegen den VfL Mennighüffen heraus. Und klatscht mit dem besten Loxtener Torschützen Jan Schröder ab. - © Marc Uthmann
Kapitän Jan Patzelt (rechts) schreit seine Freude nach dem Kampfsieg gegen den VfL Mennighüffen heraus. Und klatscht mit dem besten Loxtener Torschützen Jan Schröder ab. (© Marc Uthmann)

Loxten. Nach 33 Minuten bahnte sich ein ärgerlicher Handballabend für die Sportfreunde Loxten an, doch anders als die deutsche Nationalmannschaft beim 26:33 gegen Spanien zogen sich die Frösche entschlossen aus dem Schlamassel.

15:17 stand auf der Spielanzeige, es drohte die erste Heimniederlage, und bis dahin wäre die aufgrund einer mehr als zähen Leistung auch verdient gewesen. Doch wenig später gelangen Kim Harting und Timo Menger in Überzahl zwei Treffer ins leere Tor der Gäste, Loxten lag wieder 18:17 vorne und ließ sich jetzt nicht mehr aufhalten. Auch nicht von einer doppelten Unterzahl kurz darauf: Max Harnacke traf trotzdem zum 19:17, die mit 350 Zuschauern diesmal nicht ganz so gut gefüllte Sparkassen-Arena kochte und die Frösche brüllten ihre Freunde heraus.

Mit einer endlich aggressiven und beweglichen Defensive zogen die Loxtener dem zunehmend unsicher agierenden VfL nun den Zahn. Der in der entscheidenden Phase immens dynamische Marian Stockmann brachte die Sportfreunde mit dem 24:21 (52.) auf die Siegesstraße. Da fiel dann auch die rote Karte gegen Marlon Meyer (46., vermeintlicher Schlag ins Gesicht von Daniel Danowsky) nicht mehr ins Gewicht.

Wieder Stockmann machte beim 28:24 (57.) den Deckel drauf. "Wir haben in der ersten Halbzeit träge gespielt. Aber nach den beiden Ballgewinnen waren wir da, das hat man in den Gesichtern gesehen", sagte Abwehrchef Kim Harting nach dem letztlich verdienten Sieg des Willens.

Loxten: Welge (1.-22., 27.-60.), Possehl (22.-27.); Schäper, Menger (4), Stockmann (5), Harting (2), J. Patzelt (3), Harnacke (5), Weigel, Schulz (3/1), Meyer (1/1), Steinlechner, Schröder (6).

Mennighüffen: Körtner (1.-14., 31.-60.), Neumann (14.-30.); Danowsky (2), Mailänder (1), Tluczynski (9/4), Dittrich, Büschenfeld, P. Schumann, M. Schumann (1), Köster (6), Ames (3), Köster (1), Orgel (3).

Copyright © Haller Kreisblatt 2020
Texte und Fotos vom Haller Kreisblatt sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare

Um Ihren Kommentar abzusenden, melden Sie sich bitte an.
Sollten Sie noch keinen Zugang besitzen, können Sie sich hier registrieren.

Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion an.