Gruppe 3: Der SC Peckeloh marschiert ohne Punktverlust in die Endrunde

Am zweiten Tag des 21. Haller-Kreisblatt-Cups unterstreicht der Topfavorit und Vorjahressieger seine Ambitionen auf einen erneuten Triumph. Ein A-Ligist zittert indes bis zur letzten Partie.

Dennis Bleck,SVEN HAUHART

Tim Mannek (rechts) und der SC Peckeloh marschierten ohne Punktverlust durch die Vorrundengruppe drei. - © Sven Hauhart
Tim Mannek (rechts) und der SC Peckeloh marschierten ohne Punktverlust durch die Vorrundengruppe drei. (© Sven Hauhart)

Versmold. Fünf Spiele, fünf Siege 20:3 Tore: Der SC Peckeloh untermauerte am zweiten Turniertag des 21. Haller-Kreisblatt-Cups, warum ihn alle Trainer vor dem Wettbewerb zum Topfavoriten erklärt hatten. SCP-Coach Markus Kleine-Tebbe aber stapelte vor der Endrunde (Samstag, ab 15 Uhr) tief. „Fußballerisch müssen wir uns dann noch etwas steigern", sagte er. Denn der Vorjahressieger marschierte keineswegs mühelos durch das Turnier.

Beim 1:0-Sieg über den TuS Langenheide etwa hatte Cherif Malam-Bouraima gleich zwei Mal die Chance, den Außenseiter in Führung zu bringen. Allerdings scheiterte der Angreifer jeweils an den eigenen Nerven. Nur Daniel Schnadwinkels Treffer und eine Zeitstrafe gegen TuS-Akteur Mika Kindt eine Minute vor dem Ende der Partie besiegelten den knappen Favoritensieg.

21. Haller-Kreisblatt-Cup: Gruppe 3

Für den Solbader Carl Moritz Pottkamp (links) und Justus Thelemann von der TG Hörste ist das Turnier nach nur einem Tag beendet. - © Sven Hauhart
Für den Solbader Carl Moritz Pottkamp (links) und Justus Thelemann von der TG Hörste ist das Turnier nach nur einem Tag beendet. (© Sven Hauhart)

Dass sich B-Ligist TuS Langenheide viel vorgenommen hatte, bekam aber nicht nur der SC Peckeloh zu spüren: Auch dem ranghöheren SV Häger trotzte die Mannschaft von Uwe Kindt im Stadtderby ein 4:4-Unentschieden ab. Weil der »kleine HSV« auch in seinem zweiten Turnierspiel gegen die Spvg. Versmold beim 1:1 nur einen Punkt holte und anschließend mit 2:5 gegen den SC Peckeloh verlor, drohte dem Team von Trainer Pascal Hofbüker überraschend das vorzeitige Aus. Erst zwei Siege in den letzten beiden Partien katapultierten den ambitionierten A-Ligisten doch noch auf Rang drei, der zum Weiterkommen reichte. Den zweiten Platz in der Gruppe sicherte die Spvg. Versmold.

Langenheides Coach hadert mit der Chancenverwertung

„Damit, dass wir Gruppensieger werden, war ohnehin nicht zu rechnen. Deshalb bin ich mit dem Weiterkommen sehr zufrieden", sagte Hofbüker. Thomas Schmidtke, Trainer der Versmolder, freute sich darüber, dass er spielerische Lösungen seiner Mannschaft gesehen habe. Uwe Kindt, der das Coaching beim Überraschungsteam TuS Langenheide übernahm, haderte mit der Chancenausbeute. „Wären wir vor dem Tor etwas treffsicherer gewesen, wäre heute sicher mehr drin gewesen", betonte er.

In der Torjägerliste führt weiter Steinhagens Deniz Aygün, der am ersten Turniertag sechs Mal traf. Kevin Ikeakhe ist ihm mit fünf Toren auf den Fersen.

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