Handball-Landesliga: TG Hörste muss weitere Enttäuschung vermeiden

Johnny Dähne

Hörstes Torhüterduo Marcel Krause (links) und Lars Lüdorff blickten in den vergangenen Wochen recht sparsam. - © Johnny Dähne
Hörstes Torhüterduo Marcel Krause (links) und Lars Lüdorff blickten in den vergangenen Wochen recht sparsam. (© Johnny Dähne)

TSV Ladbergen - TG Hörste

„Wir waren enttäuscht und haben uns geärgert. Die Niederlage steckte uns in der Woche schon noch in den Knochen", sagt Hörstes Trainer Christian Blankert, der seine Spieler nach der überraschenden 20:22-Derbyniederlage gegen den TV Werther wieder aufrichten musste. Viel Zeit zum Wunden lecken bleibt dem Team, das in dieser Saison mit 13:7 Zählern bereits einen Minuspunkt mehr gesammelt hat als in der vergangen Spielzeit (46:6), nicht: Im TSV Ladbergen wartet ein Gegner, der vor der Saison ähnliche Aufstiegsambitionen hegte wie die »Rothosen«. Da die Mannschaft von Trainer Holger Kaiser über dieselbe ausbaufähige Bilanz wie die TGH verfügt, kommt es in der Sporthalle am Rott zum Duell der Enttäuschten.

Der Austragungsort ist deshalb von Bedeutung, weil der TSV als sehr heimstark gilt. Vier Siegen in dieser Spielzeit stehen einer Niederlage gegen Tabellenführer Verl (24:27) gegenüber. „Mit Leon Ludwigs haben sie den gefährlichsten Mann der Liga in ihren Reihen. Wir werden eine sehr gute Leistung brauchen", erklärt Blankert, der sich heute vor allem eine bessere Chancenauswertung als in der Partie gegen Werther wünscht.

ASV Hamm III - Spvg. Hesselteich

Zwischen diesen beiden Vereinen verläuft der imaginäre Strich, der die obere und untere Tabellenhälfte trennt: Während Hesselteich mit 12:8 Zählern auf Rang sieben die letzte Mannschaft mit einem positiven Punktekonto ist, rangiert die Drittvertretung des Zweitligisten mit vier Minuspunkten mehr einen Platz hinter dem Altkreis-Team.

Die Tabellenposition ist aus Sicht von Spvg.-Trainer Dennis Laumann auch das einzige, das sein Team zum Favoriten macht. „Wir werden mit einer zusammengewürfelten Rumpfcombo losfahren. Trotzdem können das immer gute Spiele werden", sagt Laumann. In den beiden Von-Ameln-Brüdern Aaron und Janis, Philipp Henselweski, Lennart Hoffmann, Bastian Latussek und Jan Wagemann fehlen aus unterschiedlichsten Gründen gefühlt eine erste Sieben. „Was uns in Hamm erwarten wird, weiß ich auch nicht", sagt Laumann und nennt den ASV „die Wundertüte der Liga".

TV Verl - SF Loxten II

„Die sind definitiv schlagbar, wenn wir so diszipliniert spielen wie gegen Münster und uns an Vorgaben halten", erklärt Christian Bauer. Loxtens Spielertrainer hätte nichts dagegen, wenn seine Mannschaft beim Tabellenführer (17:3 Zähler) erneut eine starke Leistung abruft. Konstanz wurde bei den Reserve-»Fröschen« in dieser Spielzeit aber bisher nicht groß geschrieben. Zu schwankend waren die Leistungen in den vergangenen Wochen.

Dass Verl seine erste Saisonniederlage ausgerechnet vor einer Woche kassierte, „kommt uns sicher nicht gelegen, weil ihre Sinne nun wieder geschärft sind. Dennoch ist es eine schöne Aufgabe für uns – wir wollen sie ein bisschen ärgern", sagt Bauer, der mit Vorfreude in die Partie geht.

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