Für Schmidtmeier: SF Loxten schlagen HSC Haltern-Sythen 33:28

Handball-Oberligist baut seinen Saisonstart auf 10:0-Punkte aus. Gegen den starken Aufsteiger müssen die "Frösche" allerdings lange zittern

Christian Helmig

Erleichtert: Loxtens Trainer Dirk Schmidtmeier und sein Team siegten nach einer turbulenten Woche. - © Christian Helmig, HK
Erleichtert: Loxtens Trainer Dirk Schmidtmeier und sein Team siegten nach einer turbulenten Woche. (© Christian Helmig, HK)

Loxten. Den fünften Sieg im fünften Saisonspiel widmeten die Loxtener Spieler anschließend ihrem Trainer. #Fürschmiddi lautete der Hashtag eines Fotos, mit dem Kapitän Jan Patzelt und Co. aus der Kabine grüßten.

Die am Dienstag bekannt gewordene Nachricht, dass Dirk Schmidtmeier den Verein nach der Saison verlassen muss (das HK berichtete), war an der Loxtener Mannschaft offenbar nicht spurlos vorbeigegangen. Ungewohnt wackelig präsentierte sich die sonst so zuverlässige Abwehr der Gastgeber über weite Strecken der Spielzeit. Nur der starken Leistung von Torwart Pascal Welge hatten es die Sportfreunde zu verdanken, dass sie einen hauchdünnen 14:13-Vorsprung in die Pause retteten.

Info
Loxten: Welge (1.-36., 42.-60.), Possehl (36.-42.), Schulz (9/3), Stockmann (6), N. Patzelt (6), Menger (4), Meyer (3/3), J. Patzelt (2), Steinlechner (1), Schröder (1), Harting, M. Harnacke, Herrmann (n.e.).

Ernsthaft in Gefahr geriet die Loxtener Siegesserie, als Haltern-Sythen in der 42. Minute mit 23:21 in Führung ging. Erst die nachlassenden Kräfte bei den Gästen und ein beherzter Schlussspurt, ließen die SFL-Fans unter den rund 500 Zuschauern am Ende Loxtener Fans am Ende doch noch jubeln. Zugleich schoben sich die Sportfreunde zumindest für eine Nacht auf Tabellenplatz zwei vor und können am Sonntag entspannt das Spitzenspiel der Konkurrenten TSG A-H Bielefeld (9:1 Punkte) und ASV Hamm II (10:0) verfolgen.

Reinert erhöht Stiftungskapital

Eine gute Nachricht hatte der Vereinsvorsitzende Andy Evers dem Publikum schon vor der Partie übermittelt: Gönner Klaus-Peter Reinert hat das Kapital der nach ihm benannten Stiftung um 200.000 auf 2.000.000 Millionen Euro erhöht. Damit winkt dem Verein im kommenden Jahr eine Ausschüttung in sechsstelliger Höhe.

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