Reinert Open: Außenseiter sorgen weiter für Furore

Mindestens sechs ungesetzte Spielerinnen stehen bei dem mit 60.000 Dollar dotierten Damentennis-Turnier im Viertelfinale. Am Freitag geht es schon ab 11 Uhr weiter.

Christian Helmig

Harter Kampf: Bibiana Schoofs hatte gegen Marien Benoit im ersten Satz große Mühe. - © Reinert Open
Harter Kampf: Bibiana Schoofs hatte gegen Marien Benoit im ersten Satz große Mühe. (© Reinert Open)

Versmold. Anders als auf dem Rasen von Wimbledon haben auf der Versmolder Asche noch drei deutsche Spielerinnen Chancen auf den Turniersieg. Als erste zog am Donnerstag Katharina Hobgarski vom Bundesligisten TC Bredeney mit einem überraschend glatten 6:3, 6:1-Erfolg über die an sechs gesetzte Inderin Ankita Raina in die Runde der letzten acht ein.

Wer ihr als zweite deutsche Spielerin folgt, steht noch nicht fest. Weil gegen 19 Uhr der Regen einsetzte, musste die Partie zwischen Jule Niemeier (TC Bad Vilbel) und Lokalmatadorin Julyette Steur vom Tennispark Versmold unterbrochen werden. Niemeier hatten den ersten Satz mit 6:3 gewonnen. Das Match wird am Freitag ab 11 Uhr fortgesetzt.

Info
Die Spiele heute - Center Court, ab 11 Uhr: Niemeier – Steur, nicht vor 13 Uhr: Hobgarski – Chirico, nicht vor 15.30 Uhr: Schoofs – Hradecká, nicht vor 17.30 Uhr: Siegerin aus Bara/Kostova – Siegerin aus Niemeier/Steur.
Fuchs-Court 2, ab 11 Uhr: Bara – Kostova, nicht vor 14 Uhr: Pereira – Stojanovic, nicht vor 18.30 Uhr: Raina/Schoofs – Kostic/Scholl.

Die deutschen Spielerinnen sind aber nicht die einzigen Außenseiterinnen, die am Caldenhofer Weg für Furore sorgen. In Louisa Chirico (USA), Nina Stojanovic (Serbien), Lucie Hradecká (Tschechien und Qualifikantin Teliana Pereira (Brasilien) stehen vier internationale Profis im Viertelfinale, die nicht auf der Setzliste zu finden waren.

Von den Favoritinnen hat bislang nur die topgesetzte Bibiane Schoofs aus den Niederlanden die Runde der letzten Acht erreicht. Gegen Marie Benoit aus Belgien war es für die Nummer 158 der Weltrangliste im ersten Satz allerdings eng. Erst im Tiebreak entschied Schoofs den Durchgang für sich. Am Ende hatte sie mit 7:6, 6:3 die Nase vorn. Ihre Partie gegen die zweimalige Grand-Slam-Doppelsiegerin Hradecká auf dem Center Court verspricht zu einem echten Höhepunkt des Turniers zu werden.

Auch die an Nummer sieben gesetzte Rumänin Irina Maria Bara hat noch Chancen auf den Viertelfinaleinzug. Ihr Match gegen Elitsa Kostova (Bulgarien) wurde beim Stand von 4:6, 6:3 aus Maras Sicht ebenfalls abgebrochen.

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