Reinert Open: Wachaczyk und Julyette Steur komplettieren das Hauptfeld

Qualifkationsspiele des mit 60.000 Dollar dotierten Damentennisturniers in Versmold sind beendet. Eine Absage trübt die Freude.

Christian Helmig

Überr die Quali ins Hauptfeld: Cristiana Ferrando aus Italien. - © Reinert Open
Überr die Quali ins Hauptfeld: Cristiana Ferrando aus Italien. (© Reinert Open)

Versmold. Elf Deutsche waren am Montag in der Einzel-Qualifikation an den Start gegangen, keine hat es letztendlich geschafft, das Hauptfeld zu erreichen. Auch Joelle Steur und Emily Casteleyn vom TP Versmold gehörten zu den Spielerinnen, für die das Turnier schon nach dem ersten Match beendet war.

Souverän meisterten dagegen Cristiana Ferrando (Italien / WTA 373), Nicoleta-Catalina Dascalu (Rumänien / WTA 455) und Chiara Scholl (USA / WTA 452) ihre Qualimatches. Auch Anastasiya Shoshyna (Ukraine / WTA 521), Anastasia Detiuc (Tschechien / WTA 467), Amina Anshba (Russland / WTA 402), Ekaterina Makarova (Russland / WTA 510) und Teliana Pereira (Brasilien / WTA 536) zogen in das Hauptfeld ein.

Für Fans und Veranstalter gab es vor der Auslosung der ersten Runde noch eine weitere schlechte Nachricht. Nach Sara Errani und Anna-Lena Friedsam sagte auch das dritte Zugpferd der Reinert Open seine Turnierteilnahme kurzfristig ab. Die Russin Vitalia Diatchenko wäre als einzige Top-100-Spielerin an Position eins gesetzt gewesen. „Das ist natürlich extrem bitter", sagte Jan Miska nach der gestrigen Auslosung des Hauptfeldes (siehe Tableau). Die genauen Gründe für Diatchenkos Verzicht kennt der Turnierdirektor nicht, sieht in der neuen Situation aber durchaus einen positiven Aspekt. „Unser Feld ist jetzt sehr ausgeglichen. Die Siegerin vorherzusagen, ist fast unmöglich", sagt er.

Die fehlende sportliche Klasse wird durch zusätzliches Lokalkolorit ersetzt: Julyette Steur (Nummer 656 der Weltrangliste) und Julia Wachaczyk (664) aus dem Damenteam des TP Versmold erhielten vom Veranstalter die frei gewordenen Wildcards.

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