Hertha 03 Zehlendorf siegt beim U11-Sparkassen-Cup des SC Halle

Vor rund 300 Zuschauern verteidigt der Nachwuchs aus der Hauptstadt seinen Titel durch einen glatten 4:0-Finalerfolg gegen den VfL Wolfsburg. Insgesamt wird an den zwei Turniertagen an der Masch sehr guter Fußball geboten

SVEN HAUHART

Mission Titelverteidigung erfüllt: Die Jungs vom FC Hertha 03 Zehlendorf bejubeln ihren Turniersieg beim U11-Sparkassen-Cup des SC Halle. Foto: Sven Hauhart - © Sven Hauhart, HK
Mission Titelverteidigung erfüllt: Die Jungs vom FC Hertha 03 Zehlendorf bejubeln ihren Turniersieg beim U11-Sparkassen-Cup des SC Halle. Foto: Sven Hauhart (© Sven Hauhart, HK)

Halle. „Ein Finale ist ja immer fifty-fifty. Daher haben wir nicht erwartet, dass wir so glatt gewinnen", sagte Daniel Lindner, Trainer von FC Hertha 03 Zehlendorf, während seine Mannschaft der Pokalübergabe durch Halles Bürgermeisterin Anne Rodenbrock-Wesselmann entgegenfieberte.

In der Tat war die Titelverteidigung der Berliner keineswegs eine ausgemachte Sache. In der Vorrunde und in der Zwischenrunde taten sich die Hauptstädter schwer. „Das Niveau ist schon hoch", sagte Lindner angesichts der starken Konkurrenz. Dass der »kleinen Hertha« das Turnier liegt, ist mittlerweile aber kein Geheimnis mehr: Bei seiner fünften Teilnahme erreichte Zehlendorf durch einen 4:1-Halbfinalsieg über den von vielen Beobachtern als Topfavorit gehandelten FC St. Pauli zum insgesamt vierten Mal das Finale. Das 4:0 gegen den Bundesliga-Nachwuchs des VfL Wolfsburg unter der souveränen Leitung des Schiedsrichtergespanns Henrik Toben, Corvin Niehues und Horst Kranzmann durch die Treffer von Patrick Ray (2), Emil Langner und Filip Kutanowski, war nach 2016 und 2018 der dritte Zehlendorfer Erfolg. „Das Turnier ist top organisiert. Wir kommen jederzeit immer wieder gerne", schickte Lindner lobende Worte in Richtung der Organisatoren vom SC Halle.

27. U11-Sparkassen-Cup des SC Halle
Info
Platzierungsspiele
um Platz 15: BV Werther – TuS Solbad 4:1
um Platz 13: SC Halle – Spvg. Steinhagen 3:1
um Platz 11: FC Erzgebirge Aue – SF Lotte 4:0.
um Platz 9: SV Darmstadt 98 – 1. FC Magdeburg 3:1.
um Platz 7: SC Fortuna Köln – SC Verl 3:1.
um Platz 5: SC Paderborn 07 – SV Rödinghausen 5:1.
um Platz 3: FC St. Pauli – DSC Arminia Bielefeld 10:0.
Endspiel: FC Hertha Zehlendorf – VfL Wolfsburg 4:0.

Steffen Jahn nahm das Kompliment natürlich dankend an. Der Turnierchef und rund 90 Helfer hatten dafür gesorgt, dass alles wieder gewohnt reibungslos über die Bühne ging. Sei es an den Verpflegungsständen, im großen Mensazelt, bei der Beschallungsanlage oder bei der launigen Moderation von Manfred Gandelheid.

Außerdem hatten sowohl der SC als auch die umliegenden Vereine wieder für die Unterkunft einiger Mannschaften gesorgt. Der BV Werther beherbergte die Jungs von Fortuna Köln, der TuS Solbad Ravensberg hatte Erzgebirge Aue zu Gast und die Spvg. Steinhagen den 1. FC Magdeburg. Bei den Hallern selbst kamen St. Pauli, Darmstadt 98, Hertha Zehlendorf und VfL Wolfsburg unter. Und wer weiß: Vielleicht kann der ein oder andere in ein paar Jahren sagen, dass er mal einen Bundesliga-Star zu Gast hatte. Beispiele genug gab es in 27 Jahren Sparkassen-Cup schließlich dafür.

Gemessen an den Leistungen vom Wochenende haben die besten Karten für eine große Karriere Mika Horvat von Darmstadt 98, der mit 14 Treffern die Torjägerkanone in der unteren Turnierhälfte holte, Aydin Ibrahimovic vom FC St. Pauli, der in der oberen Hälfte 15 Mal traf, Ian Chamessi von Arminia Bielefeld als bester Torwart und Lewis Ikenna Nwosu vom VfL Wolfsburg als bester Spieler des Turniers.

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